Weltansicht(en)

Philosophie, Religion, Esoterik etc.

Roll over Beethoven

„Wer vor seiner Vergangenheit flieht, verliert immer das Rennen.“

Thomas Stearns Elliot


Roll over Beethoven

„Sie sind erst dann ein ‚wahrer Deutscher‘,
wenn Sie

‚tschechisches Streicholzschächtelchen‘

richtig aussprechen können.“

 


Roll over Beethoven

„Gegner bedürfen einander oft mehr als , denn ohne Wind gehen keine Mühlen..“

Hermann Hesse


Roll over Beethoven

„Sich zu schmücken begierig verfolgte den rinnenden Bach einst früh die Muse hinab, sie suchte die ruhigste Stelle.
Eilend und rauschend indes verzog die schwankende Fläche stets das bewegliche Bild.
Die Göttin wandte sich zürnend.
Doch der Bach rief hinter ihr drein und höhnte sie: ‚Freilich magst du die Wahrheit nicht sehn, wie rein dir mein Spiegel sie zeiget!‘
Aber indessen stand sie schon fern am Winkel des Sees, ihrer Gestalt sich erfreuend, und rückte den Kranz sich zurechte.“

Johann Wolfgang von Goethe


Stuttgart 21 S21 Illustration Aldinger Wolf Open Office

Die Zahl des Tages ist die 18 – Achtzehn.

Soviele Aufsichtsräte der Bahn AG – 18 zu 1, eine Enthaltung – haben für die Weiterführung bzw. den Weiterbau des Bahnprojekts Stuttgart 21 (S21) gestimmt.

Nichts Neues für die Befürworter dieses zukunftsweisenden Projekts!

Wohl aber für die Gegner, die sich Tag ein, Tag aus wieder einbläuen, dass S21 gestoppt, „rückgebaut“  und dann der jetzige Kopfbahnhof renoviert würde.

  • Die Gegner von S21 haben extra eine Schlichtung zu S21 bekommen, haben aber den Ausgang der Schlichtung nicht anerkannt.
  • Der geplante Bahnhof S21 wurde auf deren Wunsch einem Stresstest unterzogen, um zu beweisen, dass er wie behauptet effizient sei. Das Ergebnis der Gutachter, die die S21-Gegner selbst ausgesucht haben, wurde nicht anerkannt.
  • Es wurde ein Voklsentscheid bzw. eine Volksabstimmung zur Weiterführung der Finanzierung des Landes Baden-Württemberg durchgeführt, doch das Ergebnis, das pro S21 ausging, wurde nicht anerkannt.

Der amtierende VerkehrTminister Hetzmann Hermann hat natürlich auch einen Löwenanteil daran, denn er ist es, der permanent gegen die Bahn agiert, irgendwelche Mutmaßungen verbreitet oder Tatsachen des „Lenkungskreises zu 21“  verdreht.
Nun sollte Hermann endlich wahrmachen, was er in einem Interview mit der Tageszeitung „taz“ gesagt hat und die Verantwortung bezüglich S21 abgeben.

Wir Befürworter gehen sogar soweit, den Rücktritt des VerkehrTministers zu fordern!

Die S21-Gegner sollten endlich Ruhe geben und nicht weiter (verbal) randalieren!

Der Aufsichtsrat zu S21
DEUTSCHE BAHN AG | BERLIN, 05.03.2013

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG hat am 5. März beschlossen:

  • Der Aufsichtsrat nimmt zur Kenntnis, dass der Vorstand mit Schreiben vom 15. Februar 2013 Gespräche zur Finanzierung aller Mehrkosten oberhalb des Finanzierungsrahmens von 4.526 Mio. EUR gegenüber den Projektpartnern auf der Grundlage der sog. Sprechklausel der Finanzierungsvereinbarung eingefordert hat, auf dieser Grundlage mit den Projektpartnern verhandelt und für den Fall des Scheiterns der Verhandlungen die jeweils einklagbaren Ansprüche unverzüglich gerichtlich geltend machen wird.
  • Der Aufsichtsrat nimmt die auf der Grundlage der Erkenntnisse des 6-Punkte Programms ermittelte Erhöhung des Gesamtwertumfangs des Projekts von 4.330 Mio. EUR um 1.657 EUR auf 5.987 EUR zur Kenntnis und stimmt zu, dass das Projekt im Rahmen der Investitionsplanung mit dem veränderten Gesamtwertumfang im Portfolio fortgeführt wird. Für eine Erhöhung des Gesamtwertumfangs über 5.987 Mio. EUR ist eine Freigabe des Aufsichtsrats erforderlich.
  • Der Aufsichtsrat stimmt einer Erhöhung des Finanzierungsrahmens von 4.525 Mio. EUR um 2.000 Mio. EUR auf 6.526 Mio. EUR zu, der zur Abdeckung aller heute bekannten Risiken notwendig werden könnte.
  • Der Aufsichtsrat nimmt zur Kenntnis, dass der Vorstand – wie üblich – rechtzeitig und schriftlich über den Projektfortschritt sowie die Entwicklung von Kosten und Risiken des Projekts in jeder Aufsichtsratsitzung in einem eigenen Tagesordnungspunkt berichten wird. Der Tagesordnungspunkt soll jeweils in der Sitzung des Prüfungs‑ und Compliance-Ausschusses vorab besprochen werden.
  • Der Aufsichtsrat nimmt zur Kenntnis, dass der Vorstand beabsichtigt, eine Projektgesellschaft zu gründen, für die ein Projektbeirat eingesetzt werden soll.

Original-Beitrag auf der Webseite des Bahnrojekts Stuttgart-Ulm

 hands21

Es liegt heute noch mehr auf der Hand.


Roll over Beethoven

„Wenn der Tag nicht Dein Freund war, war er Dein Lehrer.“

 


gruene-nein-danke

Hier in diesem Blog wurde kurz über den sog. „Pferdefleischskandal“ berichtet.
Sogar Entwicklungsminister Niebel hatte unterstützt, dass die Lebensmittel, die gesundheits‑ und hygienetechnisch nicht zu beanstanden seien, an Bedürftige zu verteilen.

Dagegen hatte sich die katholische Kirche ausgesprochen und zeigt dabei ihr heuchlerisches, bigottes Gesicht.
Die evangelische hatte sich diesbezüglich nicht dagegen ausgesprochen.

Nun hat sich auch Renate Künast von den Grünen zu Wort gemeldet und sprach sich gegen die sog. „Armenspeisung“ aus.
Das Bigotte daran ist, dass Frau Künast in diesem Kontext von „Menschen erster und zweiter Klasse“ spricht. Laut ihrer darf es keine „Ungleichbehandlung“ von „Armen“ und „Reichen“ geben.

In den Augen der Grünen ist Ideologie also wichtiger als Hunger zu stillen.


 Kruzifix beten anbeten Kirche

Der „Pferdefleischskandal“, der eigentlich nicht wirklich ein „Pferdefleischskandal“ ist …

Eigentlich ist der vielbeschworene „Skandal“ nur dadaurch entstanden, weil das beigemischte Pferdefleisch, das aus einer kontrollierten und zertifizierten Schlachthof kam, nicht deklariert wurde.

Hilfsverbände und –organisationen schlugen vor, man solle die Produkte, die nicht-deklariertes Pferdefleisch enthielten, aber gesundsheits‑ und hygienetechnisch einwandfrei seien, unter Bedürftige verteilen.

Besonders die katholische Kirch spricht sich dagegen aus, obwohl sie ja immer ein Herz für Arme vorgibt hat.
Die redet von „Unmenschlichkeit den Armen gegenüber“.
Sie will also Armen und Bedürftigen Lebensmittel mit Pferdefleisch verweigern, obwohl diese gesundheitlich unbedenklich sind.
Sie ist eher dafür, dass die Lebensmittel einfach weggeworfen bzw. vernichtet werden, obwohl sie ja immer wieder aufruft, Lebnsmittel an Bedürtige zu geben, anstatt in den Müll zu geben.
Sie kontakariert damit auf die sog. „Tafeln“, die sie selbst „unterstützt“.

Die katholische Kirche beweist mal wieder, wie heuchlerisch und bigott sie ist.


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Ein Bekannter und ich fuhren gemeinsam ein Stück Richtung zu unseren Arbeitsstellen.
In einem Ort hier in der Nähe ging es langsam voran und wir beobachteten eine Frau, Mitte 50, die eine andere, eine ganz Alte, im Rollstuhl vor sich herschob.
Die alte Frau war warm eingepackt mit Handschuhen, dicker Jacke, Wollmütze und einer Decke über den Beinen. Sie wurden mit Sauerstoff über einen dünnen transparenten Schlauch beatmet. Der Kopf hing schief und die Arme hingen schlapp an der Außenfläche des Rollstuhls herunter.

„Das finde ich schön“, sagte mein Bekannter, „dass die Frau die andere herumfährt, damit sie mal wieder sieht, wo sie gewohnt hat.“

„Die Frage ist, ob die Alte überhaupt merkt, ob sie im Pflegeheim ist oder draußen“, warf ich ein und wir beide sahen, wie die junge Frau der im Rollstuhl, während sie an der Ampel warteten, den Speichel, der ihr aus dem Mund gelaufen war, mit einem Tuch wegwischte.

„Doch, doch“, warf mein Sitznachbar ein, „die merken, was rund um sie herum passiert.“

Ich konkretisierte meine Zweifel.
„Wenn ich mir anschaue, dass die Alte nicht mal merkt, dass sie sabbert, und wenn ich sehe, wie sie durch den Gurt im Rollstuhl gehalten wird, damit sie nicht kippt, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie etwas um sich herum wahrnimmt.“

„Nee, nee, die spüren das.“

„Schau doch mal, wie sie die Arme hängen lässt. Ihre Augen sind geschlossen. Möglicherweise schläft sie oder ist teilnahmslos.“

„Das stimmt nicht. Es gibt Berichte, dass solche Menschen z.B. merken, wenn die Angehörigen da sind. Sie reagieren auf Streicheln und wissen auch um den Besuch und freuen sich.“

„Welche Art von Berichte sind das denn?“

„Angehörige haben berichtet, dass die angeblich Teilnahmslosen gar nicht so abwesend sind, sondern auch mal die Hand drücken. Das wurde immer und immer wieder bewiesen?“

„Also wissenschaftliche Beweise?“

„Nee, es reicht, was Angehörige berichten. Patienten, die nach Jahren aus dem Koma aufwachen, wissen auch, dass die Angehörigen immer wieder in ihrer Nähe waren. Sie erinnern sich an die Hände, die ihnen gehalten wurden.“

„Augenzeugenberichte also?“

„Ja, ja. Du hast bestimmt auch diese Berichte gehört, wenn Wachkomapatienten aufwachen und erzählen, wie gut sie sich durch die Anwesenheit der Angehörigen gefühlt hatten.“

„Haben das die ‚Aufgewachten‘ von sich aus erzählt oder nachdem die Angehörigen es ihnen erzählten, konnten sie sich erinnern?“

„Nee, sie konnten sich erinnern.“

„Von alleine oder nach den Schilderungen der Angehörigen?“

„Das ist das Gleiche!“

„Nein, wenn sie es von sich aus erzählt haben, können sie sich erinnern. Falls sie es aber im Nachhinein ‚wissen‘, nachdem die Angehörigen es schilderten, ist nicht gesagt, dass sie es vorher wussten.“

„Es gibt Berichte, die beweisen, dass die Leute etwas mitbekommen.“

„Gibt es empirische Beweise, dass den Komapatienten ein EEG – also ein „Gehirn-EKG“ – geschrieben wurde, wenn Angehörige sie besuchten? Gibt es Erkenntnisse, dass dann bestimmte Hirnregionen plötzlich stimuliert waren oder aktiver waren?“

„Ich berufe mich auf die Reaktionen, wenn die Komapatienten fester zugreifen oder sowas.“

„Meine Hündin bewegt auch ihre Pfote, wenn ich sie beim Schlafen berühre. Es ist aber wohl eher ein Reflex.“

„Das ist völlig anders und hat ja nix mit Komapatienten zu tun!“

„Um nochmal auf die Frau im Rollstuhl zurückzukommen … Ich bezweifle, dass gerade diese Frau bemerkt, ob sie in ihrem Zimmer liegt oder gerade durch die Gegend geschoben wird. Schau sie dir an! Ihr läuft der Speichel heraus, aber ihre Zunge leckt nicht danach. Die Begleiterin muss ihn wegwischen. Sie hat geschlossenen Augen, sieht also nichts. Sie sitzt wie ein schlaffer Sack in dem Rollstuhl und wird von einem Gurt gehalten.“

„Das merkt die Frau.“

„Was ich allerdings glaube, ist, dass die junge Frau, die den Rollstuhl schieb, meint, sie tue der Alten etwas Gutes. Ich spreche ihr ja keine guten Absichten ab, aber ich bin nicht überzeugt, dass die Alte etwas merkt.“

„Frische Luft hat sie aber auch bekommen.“

… 

 

Bilderquelle: Pixelio.de – hofschläger


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