Kurioses

Nichts Alltägliches

Der Joker

Nachdem ein EDV-Einführungskurs zu Ende gegangen war, begann heute, 26.02.2007, ein Folgekurs. Außer zwei Teilnehmerinnen waren nur Neue dabei.
Nach der Pause schaute eine der „alten“ in ihre E-Mails und stutzte.
Auf meine Nachfrage antwortete sie mir, dass sie eine E-Mail von einem Teilnehmer des vorigen Kurses bekommen hatte, mit dem sie während des ganzen Kurses nicht ein Wort gewechselt habe.
„Vielleicht hat er Sie ja vermisst“, scherzte ich, „und macht Ihnen bald einen Heiratsantrag.“
„Wissen Sie eigentlich, dass der Mann acht Jahre jünger ist als ich?“, fragte mich die Teilnehmerin und grinste, „ich bilde niemanden mehr aus.“


Wenn Kollegen unterfordert sind, kann es schon mal zu „Nettigkeiten der besonderen Art“ kommen.

Hier ein Beispiel:

Kollegin: Es kommt im Job natürlich darauf an, ob man Hilfsarbeiter ist oder THE BRAIN.
The Brain: Ich habe den Unterton in Ihrer Stimme vernommen.
Kollegin: Den hatte ich auch schon vorher.
The Brain: Ach, das ist der Störfaktor in meiner ansonsten heilen Welt.

Planeten

Zirkusdirektor Barnum besaß ein sogenanntes Kuriositätenkabinett.
Dort waren mannigfaltige Dinge ausgestellt.
Bei den Besuchern gab es niemanden, der nichts fand, was ihm nicht gefiel.
So groß war die Vielfalt. Für jedem war etwas dabei.

Schaut man in die Horoskop-Seiten von Zeitungen, Zeitschriften, Magazinen etc., kann man vielfältigste „Vorhersagen“ lesen.
Was immer in den verschiedensten „Vorhersagen“ in den verschiedensten Blättern steht, irgendwie passt sie.
Dies kommt davon, dass die „Vorhersagen“ so vielfältig und weitreichend gehalten.

Diese Kausalität, dass diese „Horoskop-Vorhersagen“ in gewisser Hinsicht immer irgendwie zutreffend sind, nennt man „Barnum-Effekt“.


Tüte

Lustvoll devot steht der Masochist mit gebückter Haltung vor dem Sadisten und bettelt: „Quäl mich, bitte, bitte, quäl mich!“
Mit herrisch-brutalem Tonfall antwortet der Sadist: „N E Ⅰ N !“


Während eines Bewerbungstrainings fragte die Trainerin einen Kursteilnehmer, welche weiterführende Schule er besucht habe.
Die Antwort war: „Auf der Realschule habe ich einen Abgang gekriegt.“
Breit grinsend entgegnete die Trainerin: „Das wollte ich jetzt eigentlich nicht wissen.“


Wetter

Versprecher haben nichts mit Intelligenz oder Bildung zu tun und kommen in allen Schichten und Klassen vor.
Einen interessanten Versprecher ist Alexander Lehmann bei der Wettervorhersage innerhalb der „Aktuellen Stunde“ im WDR- passiert:

„Eine Temperaturveränderung von sechs Grad innerhalb eines Tages ist mehr als viel.“


Andere Länder, andere Sitten …
Während einer lockeren Pause schaute sich ein neuer „Kollege“ die Telefonliste an.
Weil sich manche dort nur mit Vornamen verewigt hatten, fragte der Neue einen anderen: „Wie ist Dein Nachname?“
„Ich habe keinen“, antwortete der Angesprochene.
„Das glaube ich nicht“, entgegnete der Neue.
„Doch, doch“, nickte der andere, „ich komme aus Molwanien und wir haben nur einen Namen, den Vornamen eben.“
Irritiert wurde er angeschaut und der Neue fragte: „Moldawien? Das ist doch in Russland.“
„Nein! Molwanien, nicht Moldawien. Molwanien, das Land des krampfhaften Lächelns, wie es in der Landessprache heißt, war aber auch eine Sowjetrepublik. Molwanien liegt zwischen dem Ural und Europa. Landesüblich haben wir eben nur den Vornamen, der bei uns eben Rufnamen heißt, weil sich bei einem Namen jawohl Vor‑ und Nachname erledigt hat.“
„Ah ja“, bestätigte der Neue und glaube auch den Unsinn, weil der „Molwanier“ so glaubwürdig und treuherzig geschaut hatte. Dann wandte er sich an die Tischnachbarin des „Molwaniers“ und fragte: „Und wie heißt du mit Nachnamen?“
„Wieso?“ fragte diese genervt.
„Weil Dein Nachname auch nicht hier auf der Liste steht.“
Bezüglich dessen, dass der Neue sich innerhalb kürzester Zeit in der Gruppe unbeliebt gemacht hatte, meinte die Angesprochene: „Ich komme auch aus Molwanien.“


Joker

Die Redewendung „An Sonn‑ und Feiertagen“ ist für manche Leute nicht so einfach. Bei einem Arztbesuch konnte ich lauschen, wie eine medizinisch-technische Assistentin (MTA) telefonisch einem Mann mitteilte, wie er über eine Woche verteilt bestimmte Tabletten dosieren musste.
Hören wir einfach mal hinein!
„Die Dosierung ist ganz einfach“, meinte die MTA, „montags eine ganze Tablette .. dienstags eine halbe … mittwochs eine halbe … donnerstags eine ganze … freitags eine halbe … samstags eine halbe und sonntags eine halbe. Dann wieder montags eine ganze … wie gehabt. Sie können sich die Dosierung merken. Der Turnus fängt montags immer wieder an und endete sonntags.“
Sie horchte dann und sagte nach einigen „Ja!“ schließlich: „Nein, Neujahr ist zwar ein Feiertag, gilt aber nicht als Sonntag. Neujahr ist auf einem Montag, also müssen Sie die Dosierung von Montag wählen, also eine halbe Tablette.“
Sie horchte wieder und meinte dann: „Nein, es gilt der Wochentag und dabei ist unerheblich, ob der Einzelhandel Sonn‑ und Feiertage gleichsetzt.“
Ein weiterer Kommentar erübrigt sich hier.


Syntronica leicht wütend

Google Mail : „Ihre Mailbox ist spamfrei“

Es ist schon zynisch, wenn Google Mail behauptet, dass eine Mailbox spamfrei ist.
Vor einigen Monaten habe ich bei Google Mail eine E-Mail eingerichtet.
Diese habe ich nicht weitergegeben und auch nicht irgendwo gepostet.
Wenn ich mal eine Woche oder länger keine Mails bei Google Mail anschaue, sehe ich den Spamzähler auf einen sehr hohen Wert stehen (pro Woche 40 bis 50 neue Spam-Mails).
Ob Google („eigene“) E-Mail-Adressen verkauft sei mal dahingestellt…
Wenn man dann die ganzen nervenden Spam-Mails gelöscht hat, kommt eine zynische Meldung von Goggle „Ihre Mailbox ist spamfrei.“
Gag oder ?


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