Kurioses

Nichts Alltägliches

Vor einigen Tagen hielt ich mich in einer Nachbarstadt auf.
Als ich vor einem Shop stand, bekam ich einen kurzen Dialog zwischen einem Mann und einer Frau mit asiatischem Aussehen mit.
Die Frau fragte den Mann: „Wie komme ich von hier zum Bahnhof?“
Der Mann antwortete in gebrochenem Englisch: „You must go straight here. Then turn left …“
Die Frau unterbrach ihn und fragte: „Kannst du kein Deutsch?“


He' got the Look

Der vollautomatische Einwegpfandflaschenverwertungs‑ und Berechnungsautomat bei einem großen deutschen Diskounter, in dem man all die schönen Sachen bekommt, die billig sind, wollte zwei Flaschen nicht annehmen.
Auf der Flasche war das Einwegpfand-Logo gedruckt, und rings um den Flaschenhals ringelte sich das Logo des Diskounters. Zudem stand auf der Flasche auch, dass jede Filiale des Diskounters diese Flaschen annähme.
Nach einigen Versuchen war ich es leid und nahm die leeren Flaschen mit in den Verkaufsraum.
Nach getätigtem Einkauf an der Kasse sagte ich der Kassiererin, dass der Automat zwei Flaschen nicht annähme und erhielt die Antwort: „Wenn der Automat, die Flaschen nicht nimmt, kann ich den Pfand nicht auszahlen. Wahrscheinlich sind die Flaschen nicht von hier.“
„Moment mal“, gab ich zurück und erklärte ihr, dass die Flaschen, dessen Rücknahme der Automat verweigere, wie man sehen könne, eindeutig von dem Diskounter stammten.
Lapidar wiederholte sie ihre Bemerkung etwas energischer und begann, die Waren über den Kassenscanner zu ziehen.
„Sie wissen genauso gut, wie ich, dass Sie zur Erstattung des Pfands verpflichtet sind“, erwiderte ich, „dann bleibe ich eben so lange hier stehen, bis Sie mir die fünfzig Cent erstatten. Mein Arbeitsbeginn ist morgen um halb acht.“
Mein Gegenüber an der Kasse schob die Waren weiter über den Scanner und kurze Zeit später ging es nicht weiter, weil ich im Weg stand und auch nichts einpackte.
„Gehen Sie mal an die Seite und packen Sie ein!“, meinte die Kassiererin zu mir.
„Ich weiß nicht, ob Sie mich verstanden haben“, antwortete ich zuckersüß mit meiner Telefonstimme, von der meine Kolleginnen sagen, sie höre sich sehr angenehm an, „aber ich sagte soeben, dass ich nicht eher von hier weggehe, bevor Sie mir die fünfzig Cent Pfand verrechnet haben.“
Dabei schaute ich ihr dominant in die Augen.
Sie versuchte, die Waren weiterzuschieben, versuchte!
„Aber …“, begann die Kassiererin, „Sie können …“
„… sofort die fünfzig Cent bekommen, die der Automat Ihnen verweigerte“, beendete ich ihren Satz – wieder mit meiner Telefon-Stimme.
„Sie …“, begann sie und ich beendete den Satz mit: „… Sie können, wenn Sie nur wollen. Und Sie wollen.“ Ich fixierte ihre Augen und fuhr mit meinem Gesicht hinter ihren Blick her, als sie nach unten schauen wollte. Ich nagelte so ihre Augen mit den meinigen fest.
Und siehe da, sie tippte „50 Cent“ manuell als Pfand ein und verrechnete es.

War Erotik im Spiel?


Ein Kollege und ich kamen aus dem Sekretariat.
„Wenn wir heute noch ein bisschen sticheln, rastet unsere Sekreatärin bestimmt aus“, sagte ich erheitert.
Mein Kollege winkte ab und meinte:
Kryptonit hilft immer.“


Computer

Mit dem Computer zu arbeiten und ihn auch zu beherrschen, ist nicht so einfach.
In einer Gruppe wurde Personen der Umgang mit Computern beigebracht.
Da gefragt wurde, ob man meine Mitschriften und Übungen haben könne, bot ich an, diese Dateien auf eine CD-ROM zu brennen.

Der Begriff für eine noch zu brennende „Daten-CD“ ist schon irreführend, weil „CD-ROM“ „Compact Disk – Read only Memory“ ausgeschrieben wird und dies bedeutet ungefähr „nur zum Lesen“. Aber dazu später mehr …

Einige Personen brachten peu à peu Rohlinge mit, und ich brannte ihnen die Dateien darauf.
Nach knapp einer Woche hatte eine etwas langsame Person auch mitbekommen, dass ich mittels des Laptops, der während des Unterrichts neben mir stand, eben diese Dateien auf CD-Rohlinge gebrannt hatte.
Manche Personen brachten mir auch CDs mit, auf denen sich schon Daten befanden und die noch nicht finalisiert waren.

Auf nicht-finalisierte CDs kann man Daten hinzufügen, bis sie finalisiert werden oder bis der Speicherplatz ausgereizt ist.

Besagte Personen fragte mich also völlig erstaunt, ob sie die Dateien auch haben könne. Ich bejahte und sagte ihr, dass ich einen CD-ROM-Rohling dafür benötigte.
„Gut, dann besorge ich mir bis morgen eine CD-ROM“, sagte sie und brachte am nächsten Tag im wahrsten Sinne des Wortes eine CD-ROM (siehe oben) mit.
Ich schob die CD in den Brenner und musste feststellen, dass es sich wirklich um eine CD-ROM handelte. Die CD-ROM war finalisiert und voll mit Daten gepackt. Ein Hinzufügen von Daten war also nicht mehr möglich. Die CD-ROM konnte also nur noch gelesen werden („Read Only“ siehe oben).

So kann es gehen …


In einer Cafeteria – irgendwo in Deutschland – war Feierabend.
Ein Mann wandte sich dem Kassensturz zu und öffnete die Kasse.
„Das ist doch wohl nicht wahr“, beschwerte er sich bei seinem Kollegen, „Wer hat sein Kleingeld hier gewechselt?“ und schaute in das das Fach, das mit 1-Cent‑ und 2-Cent-Stücken gefüllt war. Auch ein zweites Fach war halb voll mit dem gleichen Inhalt.
„Das zähle ich aber nicht“, entschloss sich der Mann.
„Dem Einwechsler sollte man in die Zwölf treten“, sagte der Kollege. Der Mann, der sich beschwert hatte, nahm einen Briefumschlag und steckte das Kleinstgeld hinein.
Immer noch „… in die Zwölf treten …“ – ein Synonym für „Skrotum“ – in den Ohren, schrieb er kontextuell auf dem Briefumschlag:

Ein-Tritt


„Bei Inifinitiven, die kontextuell an ein Substantiv gekoppelt sind und attributiv gebraucht werden, kann man ein Komma setzen.“


Dumpfes, monotones Glockenläuten und Nebel.
Aus dem Nebel kommt eine Hand heraus und wischt den Nebel weg, während der Moderator langsam sichtbar wird und dieser sagt: „Die Abstiegsangst geht um, man hat kaum noch den Durchblick.“

Dann setzt ein Gitarrenriff ein …

„Hells Bells“ von AC/DC.

Schnitt! Vorstellung der Gäste.

Ich habe so gut wie nie das „ZDF Sportstudio“ gesehen, genauer gesagt schaue ich solche Sendungen nie.
Ich habe nach „Wilsberg – Die Wiedertäufer“ (Karsamstag, 20:15 Uhr – 21:45 Uhr) das Heute-Journal angeschaut und bekam den Anfang des Sportstudios mit.
Ich habe heute nachmittag am Radio auf meinem Rückweg vom Westmünsterland die Fußballberichte bei „Radio WDR 2“ neben der Musik gehört und habe so unbewusst etwas über die Fußballspiele mitbekommen.

Der Prolog vom Sportstudio war genial gelungen. Sehr treffend!

pur!


Nachdenklich

Die CeBit hat eröffnet, und nun kommen die neusten Trends ans Tageslicht.
Etwas Besonderes ist mir aufgefallen.

Die Lederhose mit integriertem Mobiltelefon

Die Vermarkter der o.g. Lederhose waren überzeugt davon – oder sind es wahrscheinlich immer noch –, dass dies eine Super-Idee sei , denn die Hose glänze besonders auch dadurch, dass die Elektronik, die in ihr stecke, wasserdicht sei.
„So kann man aus Versehen bei Oktoberfest auch mal ein Maß Bier darüber gießen“, meinte eine der Produktanbieterinnen, „ohne dass das Mobilteil kaputt geht.“

Man sollte allerdings fragen, warum man gerade beim Oktoberfest, bei dem man sowieso sein eigenes Wort nicht versteht, ein Mobiltelefon bei sich haben muss.


Was ist ?
Was ist ?
Was ist ?

Ein Zyniker, ein sarkastischer und ein ironischer Mensch unterhalten sich.

Zyniker: „Haben Euch die Peitschenhiebe gefallen?“
Der ironische Mensch: „Ja, und wie! Super!“
Der sarkastische Mensch: „Kann ich noch welche haben?“


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