Kurioses

Nichts Alltägliches

Hände rufen betend Richtung des Kreuzes

Am 31. Oktober 1517 hat der Theologe Martin Luther an das Tor der Wittenberger Schlosskirche 95 Thesen angeschlagen, die sich gegen den sog. Ablasshandel wandten. Die katholische Kirche vertrat die Ansicht, man könne sich durch das Kaufen sog. Ablassbriefe von der Sünde befreien.
„Wenn die Münze im Klingelbeutel klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt“, war eine gängige Praxis zu jener Zeit, um sündenfrei nach dem Tod in den Himmel einzuziehen.

Dem hat Luther mit den Thesen widersprochen.
Die Erlösung von den Sünden sei durch Jesus Opfer am Kreuz geschehen.

Im Laufe dieses und anderer Dispute zwischen Geistlichen wurde die Reformation eingeleitet, in deren Verlauf die protestantische bzw. evangelische Kirche hervorging.

Was ich mich allerdings frage, ist, welche komischen Gestalten seit einigen Jahren am Reformationstag – vor allem abends – herumlaufen.
Diese hässlichen Gestalten haben bei mir auch schon mal geklingelt.
„Süßes oder es gibt Saures“, sagte einer von denen.
Ich habe dieser Krawallmacher mit den Worten abgefertigt:
„Könnt Ihr gerne haben! Wenn Ihr nicht sofort verschwindet, gibt es nämlich Saures.“

Auf der Seite des Reformationstags gibt es einen interessanten Kommentar dazu.


bayern-ufo

Übernehmen in Bayern die Aliens die Macht?

Die CSU hat seit heute eine Generalsekretärin.

Irgendwas kann nicht mit rechten Dingen zugegangen sein.

Nicht genug damit!

Die Generalsekretärin ist zudem auch noch ein Nordlicht.
Sie stammt nämlich aus Neumünster, Schleswig-Holstein.

Jetzt fehlte nur noch, dass sie evangelisch wäre.


Syntronica freundlich

Gerade traf ich auf dem Anwohnerparkplatz eine Nachbarin.
„Ein Bulle war auf dem Wessingweg“, sagte sie zu mir.
„Vielleicht hat jemand etwas Ungesetztliches getan“, erwiderte ich.
„Kein Polizist!“, meinte meine Nachbarin grinsend, „ein echter Bulle, mit Hörner, vier Beinen und Fell.“
„Ah, ja“, machte ich kopfschüttelnd.
Dann erzählte sie mir, dass beim Schlachthof ein Bulle entlaufen sei.
Er sei den unteren Werseweg entlang bis zum Wessingweg gerannt und sei dann auf der anderen Seite wieder herausgekommen.
(Der Wessingweg ist u-förmig und hat zwei Verbindungen mit dem Werseweg.)
Dann habe sich der Bulle gegenüber vom Hochhaus durch eine Hecke geschlagen und sei dann weiter durch die Siedlung gerannt.
Meine Nachbarin hat ziemliche Angst gehabt, dass der Bulle ihr Auto hätte beschädigen können.

Von anderen Nachbarn habe ich kurz darauf erfahren, dass zwei Metzger vom Schlachthof mit Betäubungsgewehren (Wer es glaubt, wird selig.) hinter den Bullen hergelaufen seien.

Bullenalarm, mal etwas Neues!


neon-auto-blk

In Essen hat ein Jugendlicher die Kontrolle über sein Auto verloren und ist samt einiger jugendlicher Insassen mit einem Auto in einen Mediapark-Elektronikmarkt geschleudert worden.
Das Auto kam erst an der Kasse zum Stehen.

Mediapark ist selbst schuld.

Warum macht Mediapark auch Werbung mit dem Slogan:

„Blöd, wer hier nicht reinfährt.“


Anwohner und Besucher werden sich schon über die Absperrung der Straße „An der Wersemühle“ gewundert haben.

absperrung1
(An der Wersemühle – Das Gelbe ist die Absperrung)

absperrung2
(Vergrößerung – Mühle – Absperrung)

Nachdem vor einigen Jahren die Werse renaturiert wurde, soll nun der Teich bis in den Wald vergrößert werden.
Dabei wird die Straße aufgenommen.

Diese Maßnahme ist deswegen wichtig, weil im Herbst immer Krötenwanderungen vom Wald in den Teich und umgekehrt stattfinden.
Jahrelang wurden Krötenzäune aufgestellt, doch immer wieder kamen Kröten – im wahrsten Sinne des Wortes – unter die Räder.

Aus Tierschutzgründen wird nun der Teich bis zum Wald vergrößert.
Da die Straße dann nicht mehr existiert, können auch keine (liebestollen) Kröten überfahren werden.


In der Netzeitung habe ich soeben gelesen, dass Bundespräsident Köhler von einem Unbekannten angegriffen wurde.
Köhler ist aber nichts passiert.

Wenn man das Bild von Köhler sieht, das die Mitarbeiter von Netzeitung neben den Bericht gestellt haben, fragt man sich, ob Köhler nicht auch verwirrt ist.

verwirrt-aber-wer


Verrückter Vogel

In Rietberg, einem Städtchen mit sehr gut erhaltenem mittelalterlichen Stadtkern, findet im Jahr 2008 die Landesgartenschau von NRW statt.
Die Bauarbeiten liegen im Plan und werden, wenn nichts dazwischenkommt, termingerecht fertiggestellt.
Vor kurzem wurde der Eingangsbereich aus Beton gestaltet, bedingt durch Auffahrten für Rollstühle.
An dem Gelände der Landesgartenschau schließt sich ein Naturschutzgebiet an.
Wildgänse haben den neuen Eingangsbereich für sich entdeckt und vom angrenzenden Naturschutzgebiet dort übergesiedelt.
Bedingt durch die Ausscheidungen der Gänse haben sich auf dem Beton Flecken gebildet, die man jedoch wieder entfernen konnte. Da die Exkremente aber ätzende Anteile enthalten, könnten auf Dauer größere Schäden entstehen.
So wurde entschieden, die Gänse zu vertreiben.
Man hätte Jäger beauftragen können, die Gänse abzuschießen, aber das war aufgrund des angrenzenden Naturschutzgebietes nicht möglich.
Eine „Gänseflüsterin“ übernahm die Aufgabe, die Gänse auf „sanfte Weise“ zu vertreiben.
Doch nach ein paar Tagen kündigte diese, mit der Begründung:

„Die Gänse haben mir erzählt, dass sie erschossen werden sollen. Unter solchen Umständen kann ich nicht arbeiten.“


Der Hofnarr

Hört die Moritat von der Irrfahrt eines Kranken!

Mathildas Onkel Jupp, schon etwas älter, hatte einen Unfall und sollte nun in die Reha kommen.
Mit Schwester Johanna wurde die Rehabilitationsmaßnahme besprochen.
Dienstag Morgen sollte Jupp dann nach Telgte (Münsterland) ins die Klinik „Maria hilf“ verfrachtet werden.
Mathilda fuhr um knapp elf Uhr los und begab sich nach Telgte.
An der Rezeption bei „Maria hilf“ fragte sie nach ihren Onkel.
Dort war er nicht gemeldet. Nachfragen ergaben auch, dass sich dort, wo sich Mathilda befand, „Maria hilf“ war.
Dieser Herr war nicht eingeliefert worden.
So rief Mathilda erstmal Schwester Johanna an und erkundigte sich nach ihrem Onkel.
Diese sagte ihr, ihr Onkel Jupp sei natürlich – mit Betonung – in Telgte. Schließlich habe ihn der Transporter gegen halb Acht abgeholt.
Mathilda entschied, zurück nach zu fahren und im Krankenhaus mit den Verantwortlichen zu sprechen.
Auf der Station angekommen, traf sie Pfleger Alfred, der ihr schonend beibrachte, man habe sich entschieden, dass ihr Onkel nach Bad Waldliesborn zur „Linik am Stein“ gebracht würde, habe aber vergessen, ihr Bescheid zu geben.
Mathilda fuhr daraufhin nach Bad Waldliesborn, was von Beckum knapp zwanzig Autominuten entfernt ist.
Als sie sich nach dem Weg zur „Klinik am Stein“ erkundigte, wurde ihr in der Kurverwaltung gesagt, es gebe dort keine „Klinik am Stein“.
Man schickte sie aber zu einer Klinik, vor der sich ein großer Stein befand.
Fragen nach ihren Onkel ergaben, dass er auch nicht dort eingeliefert worden war. Auch in der „Klinik am Stein“ war wie bei „Maria hilf“ an jenem Tag niemand eingeliefert worden.
Jetzt platzte ihr der Kragen und sie telefonierte wieder mit dem Hospital in Beckum.
Die Antwort war, ihr Onkel halte sich – wie man erfahren habe – in Bad Waldliesborn auf.
Mathilda verlangte, den verantwortlichen Arzt zu sprechen. Da ihr gesagt wurde, er sei in einer Besprechung, die noch eine halbe Stunde dauere, entschied sie sich, zurück zum Hospital nach Beckum zu fahren, denn dann wäre sie bei einer FAhrt von zwanzig Minuten pünktlich gewesen.
Auf der Station war natürlich Aufruhrstimmung unter den Schwestern und Pflegern.
Der Arzt, nun aus der Besprechung zurück, brachte ihr schonend bei, dass die Krankenkasse entschieden habe, dass man ihren Onkel nach Olsberg im Sauerland, ca. 150 Kilometer von Beckum entfernt – gebracht habe. Dies habe der Arzt erst so eben erfahren.
Mathilda schimpfte noch gewaltig, entchied sich aber in der „Klinik am Stein“ in Olsberg anzurufen und hatte wirklich ihren verschollenen Onkel am Telefon. Der ihr erzählte, er sei in Telgte und wundere sich, dass sie nicht längst da sei und fragte dann, ob sie vielleicht im Schnee feststeckte, da es in Telgte im Gegensatz zum übrigen Münsterland ziemlich geschneit haben müsse.

Man sollte abschließend bemerken, dass dies keine Moritat, sondern eine reale Geschichte ist.


Spaziergang im Watt

Kurz vor der Abreise von Horumersiel hielt ich mich mit Devil nochmal am Hafen auf.
Dort waren auch viele andere Personen.

Da zu der Zeit Ebbe war, machten manche Leute Wanderungen im Watt.
In diesem Bild sieht man ein Pärchen.
Die Frau (rechts, unten) schaut ihrem Mann (links, oben) nach, wie er mit Barfüßen im Watt wandert. Man kann sehen, welchen Weg er zurückgelegt hat.

Ich fotografierte u.a. dieses Bild.

Als ich näher kam und weiter fotografierte, entdeckte mich der Mann und kam näher, also in meine Nähe.
Ich entfernte mich und er entfernte sich.
Ich ging nach links und nichts passierte. Als ich dort links stehenblieb, auch nicht.

Als ich auf die Frau zuging, kam der Mann wieder eiligen Schrittes auf mich zu.
Ich verifizierte nun, was ich vermutete und entfernte mich.
Er blieb auf gleiche „Höhe“ stehen und ging weiter, als ich etwas nach links ging.
Al sich wieder auf die Frau zu ging, beschleunigte er wieder in meine Richtung.
Ich näherte mich der Frau noch weiter, bis ich fast hinter ihr stand, und der Mann ging eilig auf mich zu.
Als er knapp fünf Meter vor der Frau stand, sprach er sie an und fragte, ob sie mitwandern wollte, doch sie verneinte.

Rechts neben der Frau saßen noch zwei andere Pärchen und einige einzelne Personen, was man aber auf diesem Foto nicht sieht.

Woher rührte das Gebahren des Mannes?


Es hat gestern bzw. heute Nacht wieder gepiept, wie schon mal …

Genau genommen war es in den letzten Tagen schon ein paarmal so, allerdings hatte ich nie darauf geachtet, weil meistens Musik lief oder der Fernsehen eingeschaltet war. Ich bekam ein Piepen zwar mit, aber nicht bewusst.

Heute Morgen gegen drei Uhr wurde ich wach und lag im Bett.
„Piep!“, machte es auf einmal.
Ich war überrascht, es zu hören.
Einige Minuten später wieder „Piep!“.
Da ich aber noch die Piep-Woche in Erinnerung hatte, nahm ich mir vor, den Bösewicht auszuschalten.
Ich vermutete erst den Brandmelder in der Küche, aber nachdem ich den abgeschraubt hatte, sah ich, dass der es nicht sein konnte, weil er keine Batterie enthielt.
Im Esszimmer war keiner, im Wohnzimmer auch keiner, im Bad und auf der Toilette auch nicht, in den anderen Räumen auch nicht.
Ich schaute nochmal überall nach, fand aber nichts.

Piep!

Es musste irgendwo aus Richtung der Küche gekommen sein!
Das konnte aber nicht sein. Als ich im Esszimmer hinter dem Store schaute, piepte es wieder.
Es kam aus dem Wohnzimmer!
Aber wo nur?
Obwohl ich müde war, lief mein Hirn auf Hochtouren.

Aha!

Unter der Decke hinter der Gardine vor dem großen Fenster balkonseits!

Ich kletterte auf einen Hocker und schraubte den Übeltäter auf.

Piep!

Als wenn es Betteln gewesen wäre – „Lass mich leben!“.

Ich kannte keine Gnade. Ich nahme die Batterie heraus.
Seitdem ist Ruhe.

So etwas wie Anfang Mai passiert mir nicht nochmal …


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