Kulturelles

Über Kulturen, stellenweise Fremdartiges etc.

Es begab sich zu der Zeit, als wir – Glühwürmchen und Herzbeben – uns entschieden, das Tierheim „Spielwarenabteilung“ aufzusuchen …
Bärbel war so von uns angetan, dass sie sich spontan entschied, mit zu uns zu kommen.

Wir liefen die Königstraße in entlang und sahen einen buntgekleideten Clown auf einer Bank sitzen.
Der Clown schaute uns an, nickte uns lächelnd zu und hielt uns einen Lolly hin.
„Voy una lecca lecca?“, fragte er auf italienisch.
Herzbeben nahm Bärbel aus der Transporttasche und Bärbel schüttelte den Kopf.
„No, gracie!“, antwortete er.
Der Clown schaute uns entgeistert an, schüttelte den Kopf und hielt noch einige Sekunden bewegungslos den Lolly hoch.

Mit sowas hatte er nicht gerechnet …


Knoblauch sw stinken

„Wer 100 Jahre lang Knoblauch isst, hat die Chance, ein hohes Alter zu erreichen.“

Alte Weisheit


ostern

Wir haben bemerkt, dass zu Feiertagen am meisten geheuchelt wird.

Wenn man Karten oder Grüße verschickt, bekommt man welche zurück, sonst nicht.
Oder die ach so „netten“ Verwandten reden wieder davon, dass man sich mal wieder schreiben müsse oder sich besuchen.
Doch wenn es darauf ankommt, passiert rein gar nichts, plötzlich hat man alles vergessen!

Warum hier kein Oster-Gruß steht?

Ist das so schwer zu erraten?


Lebensplanung Geschäftsmann

Es gibt Personen, die ihr ganzes Leben verplanen, d.h. sie stellen sich genau vor, wie ihr Leben verlaufen soll.
Sie nehmen sich vor, die und die Schule zu absolvieren, dann z.B. Lehramt zu studieren und in Folge dessen eine Anstellung zu finden.
Da das klappen wird, kann man eine Frau kennenlernen, die noch so und so aussehen und die und die Eigenschaften haben muss. Es wird geheiratet, dann stehen Kinder ins Haus etc. etc.

„Und dann trinke ich mir einen Whisky.“

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Logo Tierpate Stuttgart

Carla wurde uns – Glühwürmchen und Herzbeben – über „Tierpate Stuttgart“ vermittelt bzw. wir haben sie von dort übernommen.

Carla Bett

„Tierpate Stuttgart“ vermittelt herrenlose aus Kalabrien, Italien, nach Deutschland.
Maßgeblich ist Gabriele Schwaderer in Kalabrien diejenige, die sich mit weiteren Tierfreuden um herrenlose, verwilderte und geschundene Hunde kümmert.

Bedingt dadurch, dass in Italien die meisten Hunde nicht kastriert werden, vermehren sich diese unweigerlich sehr stark.
Der Nachwuchs wird dann, weil er als lästig empfunden wird, einfach weggeworfen, getötet, an Labors weitergegeben oder landet in sog. Tötungsstationen, in denen diese unabhängig ihrer (physischen) Verfassung nach zwei Wochen systematisch getötet werden.
Gabriele Schwaderer und ihre Freunde kümmern sich um solche Hunde und vermitteln diese.

Die Hunde werden vor der Überführung Impfungen unterzogen.
Desweiteren sind die Hunde mit einem Chip versehen, durch den jeder Hund individuell identifizierbar ist.
Wer einen Hund von „Tierpate Stuttgart“ übernehmen möchte, wird mit 250 Euro für die angefallenen Kosten zur Kasse gebeten.

Dieses Geld fließt allerdings sofort wieder vor Ort nach Kalabrien, um weitere Hunde zu retten.

In Deutschland unterstützt Gabriele Jost deren Arbeit in Deutschland.

Weitere :

Gabriele Schwaderer
Feldhausener Str. 14
72501 Gammertingen-Kettenacker
Tel.: 0157 75809926
http://www.tierpate-stuttgart.de


zukunft

Die Mantik, die „ des Wahrsagens“, ist vielgestaltig – Kartenlegen, Traumdeutung, Horoskope, Kaffeesatzlesen etc. – und wird in unserer aufgeklärten Zeit immer noch als Mittel benutzt, die „Zukunft vorauszusagen“.

Dass der Wahrheitsgehalt des „Wahrsagen“ gleich Null ist, wollen die Mantik-Gläubigen nicht sehen.

Sie haben immer „Beweise“ in petto.

Einer dieser „Beweise“ ist das „vorläufige Schweigen“.

Dieses kennt wohl Jeder!

Ein Ratsuchender erzählt einem Mantiker – das kann auch jemand aus dem Bekannten‑ bzw. Freundeskreis sein, der sich mit „Wahrsagen“ auskennt – über einen Traum, den er nicht los wird.
Der Mantiker hört andächtig zu und kommt dann zu einer „Schlussfolgerung“. Er erklärt den Traum und zieht irgendwelche „Lehren“ bzw. „Wahrheiten“ aus ihm.
Der Ratsuchende ist beruhigt und zieht von dannen.
Irgendwann kommen die beiden wieder auf den Traum zu sprechen, nachdem sie sich einige Zeit nicht gesehen haben und bei dem ehemaligen Ratsuchenden Veränderungen eingetroffen sind. Der Mantiker erklärt nun, dass er diese Veränderungen gesehen habe, aber es nicht sagen wollte, um den Ratsuchenden nicht zu beunruhigen.

Ein Beispiel:

Ein Mann träumt immer davon, in Mehl zu fallen.
Der Mantiker erklärt nun, dass der Traum bedeute, man strauchele und sei unsicher bei dem, was man tue.
Wochen später treffen sich die beiden wieder.
Der ehemalige Ratsuchende erzählt, dass er irgendwo anders arbeite, weil er den Stress nicht mehr ausgehalten habe.
Da man weiß, weswegen man sich das vorige Mal getroffen hat, meint der Mantiker: „Ich habe doch gesagt, dass du nicht weißt, was du tust. In Mehl fallen bedeutet schließlich, dass man nicht mehr frei atmen kann. Ich habe dir nicht gesagt, dass du eine neue Arbeit findest, weil dich diese sowieso schon aufgefressen hat. Du warst ja schon angeschlagen genug.“

So kann man es auch ausdrücken.


heinichen-schorlau
(Veit Heinichen und der Moderator Wolgang Schorlau)

Gestern war in eine Lesung des bekannten Autors Veit Heinichen.

Veit Heinichen las einige (kurze) Passagen aus seinem neuen Buch „Die Ruhe der Stärkeren“ und stellte sich den Fragen des Moderators Wolfgang Schorlau.

Das Buch ist im Februar diesen Jahres erschienen.
Es ist wieder ein Krimi, in dem der Ermittler Proteo Laurenti die Hauptperson ist.
Die Geschichte spielt im Jahre 2007, als die Schengen-Raum-Erweiterung Richtung Osteuropa stattfand.
Es geht um dubiose Geschäfte mit Hedge-Fonds u.ä.
Der Autor zeigt detailliert auf, wie dort skrupellose Geschäfte gemacht werden.
Veit Heinichen beschreibt auch, welche stellenweise kriminellen und menschenverachtende Ausmaße die „soziale Marktwirtschaft“ angenommen hat.

Veit Heinichen sagte aber auch, dass die Menschen an Amnesie litten, denn die Finanzkrise sei nicht erst „jetzt“ gekommen, sondern jeder interessierte Mensch hätte sie schon Anfang der 1990er-Jahre sehen können.
Auch die Politiker hätten dies schon gewusst.
Er mutmaßte darüber, ob die Politiker dumm seien oder lögen.
Diese Frage konnte – wollte? – er nicht beantworten.

heinichen-liest
(Veit Heinichen liest aus seinem neuen Buch)

Ein gelungener Abend!


Toilette Klorolle

Wir – Glühwürmchen und Herzbeben – flanierten abends in über die Königstraße.
Als wir ungefähr auf der Höhe des Neuen Schlosses waren, hörten wir eine laute Stimme.
Ein Prediger brüllte seinen religiösen Wahn heraus und erzählte irgendetwas über „Gott, die einzige Weisheit und Wahrheit“.
Wir gingen unbeeindruckt weiter.

Etwas später hielten wir uns in einem Café auf.

Als Herzbeben auf der Toilette war, musste er die Toilettenrolle wechseln.
In einem kleinen Reservoir waren Ersatzrollen. Das Wechseln war aber nicht so einfach. Herzbeben hatte mit halbabgerollten Rollen zu kämpfen, die wie von selbst aus dem Reservoir sprangen und sich entrollten.
Damit es nicht so schlimm aussah in der Kabine, entschied sich Herzbeben, eine fast abgerollte Rolle erstmal  in seine Jacke zu stecken.

Als wir wieder auf der Königstraße unterwegs waren, fasste sich Herzbeben zufälligerweise in die Jackentasche und bemerkte, dass sich dort noch die Toilettenrolle befand.

Als wir wieder Richtung des Neuen Schlosses gingen, unterhielten wir uns über den „Prediger“.
Herzbeben
nahm die Toilettenrolle aus der Jacke und zeigte sie Glühwürmchen.
Wir witzelten weiter über den „Prediger“.

Auf der Königstraße stand ein Maler, der Vornamen auf eine Leinwand malte und ihnen einen asiatischen Touch verlieht. Wir schauten uns kurz die „Kunstwerke“ an.
Herzbeben
riss ein Stück von der Toilettenrolle ab und gab dem Künstler dieses Stück mit der Bemerkung: „Die Rolle der Weisheit, bitte schön!“.  Herzbeben machte dabei ein ernstes Gesicht.

Wir gingen ein Stück weiter die Königsstraße herauf. Herzbeben verteilte fleißig „die Rolle der Weisheit“.
Wir amüsierten uns königlich, beim Verteilen der „Rolle der Weisheit“ waren wir allerdings sehr ernst.

Wir erlebten die kuriosesten Situationen mit der „Rolle der Weisheit“.

  • Herzbeben drückte einem alten Mann ein Stück der „Rolle der Weisheit“ in die Hand, was dieser mit verblüfftem konfusem Nichtverständnis dankend entgegen nahm.
  • Ein Jugendlicher bekam mit, dass Herzbeben Passanten hochnahm, ließ sich aber auch ein Stück der „Rolle der Weisheit“ andrehen.
  • Nachdem Herzbeben einem kleinen Kind ein Stück in die Hand gedrückt hatte, bekam das Kind vom Vater eine Schelte: „Du sollst doch nichts von Fremden annehmen!“.
  • Leute, die uns entgegenkamen und sich unterhielten, nahmen die „Rolle der Weisheit“ wie automatisch entgegen, stoppten aber nach ein paar Sekunden ihren Redefluss, als ihnen klar wurde, dass sie verkohlt wurden.
  • Herzbeben wollte einen dieser Pantominen, die wie angewachsen unbeweglich irgendwo mitten in Stuttgart stehen, ein Stück geben, als dieser sich abschminken wollte, dieser lehnte aber ab, da er selbst Hygienetücher hatte, die er Herzbeben kurz zeigte. Er bedankte sich aber.

Die kurioseste und lustigste „Geschichte“ passierte uns aber vor der Kino-Passage, als wir vom Königsbau kamen.

Dort läuft immer eine Intelligenzsenke herum. Dieser Mann bettelt Passanten um Kleingeld an.
„Habt Ihr ein bisschen Kleingeld?“, fragte er uns in alter Manier.
Herzbeben zeigte sich großzügig, griff mit einer ausladenden Bewegung in seine Jacke und meinte: „Ich habe etwas viiieeel Besseres.“
Dann drückte er dem Bettler den Rest der Toilettenrolle in die Hand.
Dieser beschwerte sich mit weinerlichem Ton:

„Eine Klorolle habe ich selber!“


Dawn of the Shinobi

Wenn man einen Schatten hinter sich sieht,
muss es nicht der eigene sein.

(Alte asiatische Weisheit)


Die Nacht des Werwolfes

Wenn Vollmond ist, werden sie wach.
Am Tag vor dem Vollmond sehen sie in den Händen mancher Zeitgenossen das Pentagramm als Zeichen, wer nachts ihr Opfer sein wird.
Sei können nichts dagegen tun.
Ihr Schicksal ist vorherbestimmt.

Vollmond!

Sie liegen im Bett und plötzlich wächst der Pelz, Zähne werden kräftiger und länger, aus den Fingerspitzen schälen sich Krallen, sie verändern sich zu Wölfen. Dann streifen sie durch die Nacht und schlagen ihre Opfer.

Es gibt sie – mitten unter uns!


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