Kreatives

Kreatives, eigene Geschichten, Abhandlungen, etc.

Wolf alias Syntronica

Ⅰ always see the same scenes in my night mares
And Ⅰ asked the shadows surrounding my mind
How does it feel to see me crying in the sun shine?
How does it feel to see me crying in the rain?
How does it feel to laugh when Ⅰ cry?
Sweating Ⅰ wake up, my eyes are wet and red.

Early in the morning after showering
Ⅰ am alone with all my tears and sorrows
The strong coffee does not cause anything
It can not vanquist my creeping sleep
Peaces of bread can not satisfy my hunger
Another bad and blue day has begun

How am Ⅰ supposed to be the bad man?
Why does not it stop raining on me?
What is the cause to always be in superstition?
My heart grows colder and the river grows larger.
Flames of eternal bad luck poison everything Ⅰ do.
When will there be the light of hope anymore?

Ⅰ sit between many people that Ⅰ know for a long time
And fI eel so poor, poor of success and poor of depth
Ⅰ hear what they say but Ⅰ do not understand
My mind keeps spinning me around another fright night
Ⅰ walk upon the lonely street of shattered dreams
Ⅰ sing the melody of a broken-hearted lonesome wolf


Kreatves Schreiben

Bis vor kurzem habe ich an einem Kreativschreibkurs (Mehr dazu? Hier klicken!) teilgenommen.

Dies ist eins meiner „geistigen Werke“.

„Als Besucher in der Heimat“

Lange war es her, seitdem er hier gewesen war, in dem kleinen Örtchen in Sachsen-Anhalt.
Über fünfunddreißig Jahre war es her, als seine sich Eltern entschlossen hatten, aus der sich formierenden DDR zu flüchten.
Der große Bauernhof mit den vielen, großen Feldern sollten zwangskollektiviert – so hieß der Diebstahl bei den Kommunisten – werden.
Der Pascha, wie man seinen Vater wegen der vielen Ländereien nannte, und seine Frau packten das Nötigste zusammen.
Der Pascha, seine Frau und die drei Söhne flüchteten während der Nacht in den Westen.
Sie kamen ins Auffanglager und dann irgendwann in einen kleinen Ort im Westmünsterland, im Zollgrenzbezirk nahe der niederländischen Grenze.
Ihnen wurde nichts geschenkt, sie arbeiteten schwer, und nach ein paar Jahren konnten sie sich ein kleines zweistöckiges Haus bauen.
Er ging von zu Hause weg und suchte sich erst im Ruhrgebiet, dann im östlichen Teil des Münsterlandes Arbeit.
Dort lernte er auch seine spätere Gattin kennen.
Seine Gattin und sein Sohn kannten alle Verwandten, aber nicht die, die im Osten geblieben waren, also nicht „rüber gemacht“ hatten, doch das sollte sich ändern, als einer der Cousin aus dem Osten seine Silberhochzeit beging.
Anfang der 1980er-Jahre begab er sich mit seiner Frau und seinem volljährigen Sohn zur Silberhochzeit seines Cousin nach Sachsen-Anhalt.
Es war eine schöne Feier und Freundschaften begannen, die bis heutzutage noch hielten.
Nun stand der Sohn des Paschas nach knapp fünfunddreißig Jahren wieder vor seinem Elternhaus, dem ehemaligen Bauernhof und vor Freude liefen ihm die Tränen über das Gesicht.
Heimat!


Kreatves Schreiben

„Freunde und Fallen“

„Nicht wahr, Kleiner?“, meinte der Mann und tätschelte seinen Freund, der ihn noch nie enttäuscht hatte und der immer zu ihm gehalten hatte, was immer auch passiert war.
Der Kleine lächelte – oder was man „Lächeln“ nennen konnte – dem Mann zu und schaute ihm in die Augen.
Der Mann schaute zurück und strich ihm über das dichte Fell. Das gefiel dem Kleinen und er zeigte seine Zunge. Er hatte die Schnauze leicht geöffnet.
Der Mann verfiel in die jüngste Vergangenheit.
In der Firma war er einer derjenigen gewesen, die zuletzt eingestellt worden waren. Seine freundliche Art motivierte die anderen Kollegen und er stieg ohne Absprache zum Teamleiter auf.
Er partizipierte mit seinen Kollegen und ließ ihre Meinung weiter zu, doch verlangte von ihnen, dass nach außen alle die gleiche vertraten. Intern konnten sie sich zoffen, wie sie wollten, aber vor den Kunden gab es nur eine Meinung.
Er war der neue Emporkömmling, der ohne andere auszubooten, aufgestiegen war.
Das sahen auch die „hohen Chefs“.
Manch einer von ihnen war jedoch auf seinem Posten befördert worden und war so hoch gestiegen, dass seine Fähigkeiten nicht mehr ausreichten, diesen Posten auszufüllen. Dies nennt man auch das „Peter-Prinzip“. Irgendwann haben die Beförderungen eine Person auf einen Posten manövriert, dass er auf dieser Stufe inkompetent ist. So geht es vielen.
Der Emporkömmling mit seiner natürlichen Art war ihnen natürlich ein Dorn im Auge, denn sie hatten Angst, ihren Posten zu verlieren.
In einem Team war der Emporkömmling angesehen. Sie gingen auch ab und zu aus.
Alles war gut.
Dann jedoch war im Gespräch, dass der Emporkömmling zu den „hohen Chefs“ aufrücken sollte und die nach dem Peter-Prinzip agierenden hatten Angst.
So partizipierten sie nicht, zumindest vordergründig taten sie dies, legten ihm aber Steine in den Weg, wo sie nur konnten.
So kam der Emporkömmling zwischen ihre perfiden Mühlsteine, die aus Vorurteilen, Missgunst und Gerüchten gefertigt waren.
Er musste die Firma verlassen, weil er sich nicht wehren, konnte gegen diese „Spielchen“.
So war er ganz alleine, seitdem er die Firma verlassen hatte. Die Freunde, mit denen er um die Häuser gezogen waren, meldeten sich nicht mehr oder hatten Termine.
In seinem Herzen stach es ob diesen Verrats.
Der Mann spürte plötzlich etwas Feuchtes auf seiner Wange.
Der Kleine leckte mit seiner Zunge durch sein Gesicht und strahlte ihn danach an.
„Je mehr Menschen ich kennenlerne“, sagte der Mann und streichelte sein Gegenüber liebevoll, „desto mehr gefallen mir die Hunde.“

Superfliege: „Freunde und Fallen“

„Das ist kein Umgang für dich, Kind. Das sind keine Freunde, die nutzen dich nur aus, weil wir was Besseres sind als sie! Sie wollen sich nur auf deine Kosten mit dir schmücken!“ Diese Worte hörten die Kinder immer wieder. In ihrer Kinderwelt konnten sie nicht verstehen, was ihre Mutter damit meinte! Jedes Kind ging mit der aussage der Mutter verschieden um, doch meistens ging es an einem Ohr rein, und am anderen wieder raus! So richtig nachgedacht haben sie nie darüber!
Bei einem Kind fingen nachts die Träume an. Immer wieder häuften sie sich, und es konnte, genau wie mit der aussage der Mutter, sie nicht richtig einordnen. Das Kind träumte davon, entweder von einem Hochhaus oder einem Berg zu fallen. Doch nie kam es unten an, es viel und viel, und durch dieses unangenehme Gefühl wurde es wach! Über Jahre wurde das Kind immer wieder mit den Träumen konfrontiert. Doch keinem hat es seine Träume erzählt. Irgendwann hörten die Träume auf, und auch die Ermahnungen der Mutter wurden immer weniger!
Das Kind wuchs heran zum Teenager. Oftmals glaubte es in einem Menschen einen Freund gefunden zu haben, aber mit der Zeit sah es ein, dass es keine wahren Freunde sind! Irgendwas passierte immer, das die Meinung revidierte. Da sich Körper und Geist noch im Wandel befanden, machte es ihm nichts aus, das der Freundeskreis ständig wechselte! Der Teenager war sehr beliebt, und so suchten viele den losen Kontakt zu ihm. Wirklich allein war er nie. Nur einmal merkte er vorübergehend, dass sich alle bis zur Klärung der Sache von ihm distanziert hatten! Es gab ihm einen kleinen Denkanstoß, aber nach der Klärung der Sache, war alles schnell vergessen.
Der Teenager wurde Erwachsen, und stand mit beiden Beinen fest im Leben. Er übte einen Beruf aus, der ihm Spaß macht, und hatte einen großen Bekanntenkreis. Er war in dem Glauben, all seine Bekannten seien auch seine Freunde. Lange brauchte er, um festzustellen, dass er für viele seiner Freunde nur Mittel zum Zweck war. Sie benutzten ihn schamlos, um an ihr Ziel zu kommen. Jedes Mal wenn er merkte, dass dies wieder geschah, hatte er das Gefühl, den Boden unter den Füßen weggezogen zu bekommen, und zu fallen wie in seinen Kinderträumen. Er fiel und fiel und kam nie unten an!
Je mehr Erfahrung er damit machte, umso vorsichtiger wurde er seinen Mitmenschen gegenüber. Längst titulierte er nicht jeden Bekannten mehr als Freund. Immer mehr zog er sich zurück. Die äußere Fassade stimmte immer noch, er war Liebeswert und freundlich. Bei allen gerne gesehen. Näher ließ er keinen mehr an sich ran. Er wollte nicht mehr Enttäuscht werden. Das Wort „Freund“ hatte er schon längst aus seinem Wortschatz gestrichen.
„Schade“ dachte er irgendwann! In deiner Kindheit sollst du dir Freunde suchen, aber nur die Richtigen. Aber wer und wie sind die Richtigen, das hat man ihm nie beigebracht. „Freunde das ist so ein komplexes Wort, das beinhaltet so viel. Ehe er noch mal jemanden in seinem Leben als Freund bezeichnete, musste er durch viel gute und schlechte Lebenssituationen gehen. Freund das ist mehr als nur ein Partner, mit dem man gemeinsam durch das Leben geht. Freund ist jemand dem man blind vertrauen kann, der einen Zuhört, mit dem man weinen und lachen kann! Mit einem Freund streitet man sich, und versöhnt sich wieder. Mit einem Freund kann man über alles Reden, und doch weiß man, dass jedes gesagte Wort bei ihm sicher aufgehoben ist.
Es klingt wie eine Liebeserklärung aber es ist eine der ganz anderen Art!
Ein Freund ist eine einzige Seele die in zwei Körpern wohnt! (Zitat von Aristoteles)


Kreatves Schreiben

Syntronica: „Wenn das Laub fällt“

Wenn das Laub fällt, fließt auch der Regen als großer Fluss durch die Seelen, der einsamen Menschen, die im Sommer versucht haben, jemanden für das gemeinsame Nest zu finden, doch leider gescheitert sind.
Laub fällt auf sie hernieder und hindert sie am Fliegen. So kommen sie nicht über sich hinaus. Und das Laub wird immer mehr und dadurch bedingt wird es schwerer.
Es lastet auf den Vögeln.
Bald kommt auch noch der Winter, der die müden und verletzten Knochen mit Eiseskälte quält.
Das Herz derjenigen, die niemanden anderen zu wärmen haben, erfriert fast und ihre machen Winterschlaf.

Superfliege: „Wenn das Laub fällt“

„Ich habe euch Monate lang getragen, ich habe euch geboren und wachsen lassen“, sprach der Baum zu seinen Blättern. Nun ist es an der Zeit, dass sich unser Lebensweg trennt. Wir haben eine sehr schöne Zeit miteinander verbracht, und viele Dinge erlebt. Ich durfte euch wachsen sehen, spüren wie ihr euch im Winde wiegt, und bei jedem Regenschauer aufs Neue erwacht und grünt.
Wir haben Vögeln ein Zuhause geboten, und die Jungtiere aufwachsen sehen.
Es waren wundervolle Momente, und zum Abschluss sollt ihr euer schönstes Kleid tragen, und euch im Winde ein letztes Mal wiegen.
Auf dieses Abendteuer waren die Blätter am meisten gespannt, hatten sie doch die meiste Zeit nur ihr grünes Kleid getragen. Jedes Blatt, so sagte der Baum, durfte sich seine eigene Farbe aussuchen. Jubelnd probierten die Blätter alle Fassetten aus, die es gab. Langsam, ganz langsam begannen sie mit dem wechseln ihrer Kleider. Es war so spannend und toll, so viele schöne Farben standen zur Auswahl. Man schaute nach rechts, man schaute nach links. Was machen meine Brüder und Schwestern, wofür entscheiden sie sich? Man schielte hinüber zu den anderen Bäumen, ob dort derselbe Vorgang vonstatten ging. Je mehr Wochen ins Land gingen, umso mutiger wurden sie, was die Wahl der Farben anging! Aber letztendlich fand doch jeder das passende Kleid für sich!
„Jetzt beginnt das große Finale“, sprach der Baum. „Tanzt euren schönsten Tanz, wiegt euch im Winde, wie ihr es noch nie erlebt habt.“
Beim nächsten Windstoß begannen die ersten Blätter damit. Im Takt vom rauschen des Windes ließen sie die Zweige los, und wirbelten durch die Luft. Es war das größte und schönste Erlebnis was sie je erfahren durften.
„Und nun“, dachten sich die bunten Blätter, „was passiert jetzt?“ War das alles, ist das das Ende?
Ängstlich waren sie nicht, denn nach diesem Flug waren sie so glücklich, dass man sich zusammenlegte und noch mal von dem erlebten erzählte.
Kinder kamen und suchten sich die schönsten daraus aus, um sie mit nach Hause zu nehmen. Viele Spaziergänger kamen vorbei, und bewunderten die schöne Pracht. Stolz lagen sie da, wie ein Teppich auf dem Asphalt.
Der Wind spielte weiter mit ihnen, und pustete sie hin und her. Am Fuße des Baumes an einer Wurzel blieben sie gemeinsam liegen.
Auf der Suche nach einem geeigneten Schlafplatz für den Winter, kam der Igel daran vorbei. „Das ist es, was ich gesucht habe“, dachte er und jubelte auf. „Hier ist ein schönes buntes Plätzchen, wo ich die nächsten Monate bleiben kann“. Wohlig kroch er hinein, und verbrachte dort seinen Winterschlaf.
Der Baum schaute zurück auf die vergangenen Wochen und Monate. Er erfreute sich den ganzen Winter darüber, über den schönen Abgang seines Kleides. „Das sind die schönsten Momente für mich“, dachte der Baum. „Wenn das Laub fällt, und alle Blätter ihren schönsten Tanz tanzen“


Kreatives Schreiben

Bis vor kurzem nahm ich an einem „Kreativschreibkurs“ teil.
Als ich mich anmeldete, dachte ich, dass man lerne, worauf man achten muss, wo sich Fehler einschleichen können, was wichtig, was unwichtig ist etc.
Doch davon lernten wir nichts.

Schade!

Der „Kreativschreibkurs“ war eher ein „Spontanschreibkurs“.

Es wurde ein stellenweise abstraktes Thema vorgegeben.
Danach hatten wir, die Kursteilnehmer, eine Viertelstunde Zeit, unserer Phantasie freien Lauf zu lassen, also uns zum Thema etwas einfallen zu lassen, und dies aufzuschreiben.
Geschrieben wurde auf einem Zettel, in ein Heft oder auf einen Block.
Dann lasen wir uns unsere „Werke“ vor.

Eine kritische Auseinandersetzung fand leider nicht statt.
Die Kursabende liefen leider immer nach diesem Muster ab.

Ich werde hier meine „Werke“ in loser Reihenfolge vorstellen.

Zu manchen Themen wird auch meine Online-Bekannte namens Superfliege etwas .
Superfliege hat an dem Kreativschreibkurs nicht teilgenommen. Ich habe ihr davon erzählt und sie hat ihre Version zu Themen geschrieben.

Wer ist Superfliege?

Fliege

Superfliege

Sie ist wie eine Fliege.
Mal hier und mal dort und immer offen für neue Facetten des Lebens.
Sie kann für manche lästig werde, gibt aber nie auf, um an ihr Ziel zu gelangen.
So mancher Fliegenklatsche ist sie schon entkommen.
Manchmal ist sie gefangen hinter einer Fassade, doch wenn sie bröckelt, fliegt sie weiter in neue Bereiche und Dimensionen.
Eben eine Superfliege … oder eine Bi(e)ne?

Ich bitte darum, Superflieges und meine „Werke“ zu kritisieren, sowohl positiv als auch negativ.

Wer Lust hat, kann mir ja sein/ihr „Werk“ zu einem bestimmten Thema zukommen lassen. Ich werde es dann hier veröffentlichen.

Dazu bitte auf „Kommentare (Einen schreiben)“ klicken, dann das Formular ausfüllen und versenden!
Alternativ kann man einfach eine E-Mail senden.
Zu finden im Impressum (Über Syntronica).

Bald geht es los …


Nichts gemeinsam

Sie bewegen sich in Kreisen.
Sie wiederholen ständig ihre Ansichten, die nur aus Vorurteilen und Vorverurteilungen bestehen.
Ihre Weltansicht besteht nur aus Klischees, die sie auf alles, was sie bewerten wollen, anwenden.
Sie sind festgefahren im Sand ihrer eigenen Welteninsel.
Sie benutzen alte Muster wie schon vor vielen Jahren, wenn sie etwas vergleichen.
Wenn sie etwas anschauen, dann nur die kleinen Öffnungen ihrer zerkratzten Brillen, die sie schon lange tragen und nie tauschen werden, und durch die sie nur einen kleinen Teil der Welt sehen.
Sie meinen, dass alles noch wie früher ist, doch das rührt daher, dass sie mit beiden Beinen in ihrer Welt stehen, in der die Uhren schon lange stehen geblieben sind.
Sie benutzen neue Werkzeuge wie alte, nachdem sie lange darüber gesprochen haben, wie schön das Alte doch ist, doch sie sehen nicht, dass mit den neuen Werkzeugen mehr Energie aufgewendet werden muss, wenn man die alten Methoden damit anwendet, als wenn sie die neuen Werkzeuge mit den neuen Methoden anwenden, doch sie hängen lieber dem Alten hinterher.
Sie kommen mit dem Neuen nicht klar und auch nicht mit den Menschen, die in der neuen Welt wohnen.
Und so sind sie ständig auf der Suche nach dem Alten.

Wir haben nichts gemeinsam.


Es sind keine Tränen, nur Schmerzen.

Sie wissen nicht, …

  • was ich denke.
  • was ich tue.
  • was ich fühle.
  • was ich liebe.
  • was ich hasse.
  • was ich will.
  • was ich bevorzuge.
  • was ich ablehne.
  • was ich sehe.

Sie wissen nicht, wer ich bin.


Der Wortkünstler

Worte sind meine besten Freunde.
Sie tanzen mit mir zusammen zur Melodie des Schicksals.
Manchmal ist die Melodie fröhlich, manchmal traurig, manchmal andante, dann wieder staccato.
Alles fließt um mich herum, und alles ist einem permanenten Wandel unterzogen.
Heute kann noch alles grün sein und morgen rot, übermorgen blau und dann vielleicht lila.
Ein Tag ist weiß, ein anderer schwarz, einer glänzt, der andere ist stumpf..
Am einem Tag scheint die Sonne und am darauf folgenden Tag regnet es aus Kübeln.
Es blüht um mich herum, und es verwelkt.
Wer weiß schon, was der nächste Tag bringt.

Und mit den Worten tanze ich durch die Zeit und durch die Welt, die mal traurig, mal fröhlich ist.


Nur für einen kurzen Augenblick - Ein Traum?

Nur für einen kurzen Augenblick sah ich ihre Augen.
Nur für einen kurzen Augenblick schaute ich in ihr Gesicht.
Niemals zuvor sah ich etwas Schöneres.
Positiv von mir beeindruckt lächelte sie freundlich zurück.
Wo sie wohl herkomme, dachte ich und ging weiter meinen Weg.
Auf der Treppe überzog mich ein warmer Schauer.
Die großen runden, dunklen Augen verfolgten mich.
Denken konnte ich nicht richtig, denn der Gedanke an die soeben geschauten Augen dominierte alles in mir.
Vom Balkon aus sah ich sie wieder.
Sie stand unten.
Ich schaute wieder in ihr hübsches Gesicht und bemerkte, dass sie lange schwarze, in der Sonne glänzende Haare hatte.
Angetrieben von wärmender Energie ging ich zur Treppe und stieg hinab.

Aus dem Haus kommend sah ich nur …

Sie war weg.


So passiert und passierte es wirklich

„Nun wird alles anders und besser“, sagt er und nimmt sie in den Arm.
Lächelnd und glücklich, dass er ihr mal seine Aufmerksamkeit widmet, steht sie vor ihm. Beide haben sich im Arm.
„Schön, dass es endlich besser wird“, bestätigt sie.
Sie verbringen eine Nacht miteinander, die sie besonders genießt, weil ja jetzt alles anders ist.
Die nächsten zwei Tage meldet er sich nicht bei ihr und steht dann am dritten Tag wieder bei ihr auf der Matte.
Er küsst sie und umarmt sie stumm.
In den nächsten Tagen geht es so weiter. Er kommt, wann er will. Sie vermisst ihn und sie telefonieren nur kurz miteinander. Er muss schließlich mal wieder Überstunden leisten. Dann kann er sie abends nicht mehr besuchen.
Manchmal aber telefonieren sie nicht, weil er es nicht geschafft hat oder weil er von den Überstunden so kaputt ist.
Sie ist irgendwann frustriert und regt sich auf, weil sich nichts geändert hat.
Ihre Probleme interessieren ihn nicht, er hört kurz zu und erzählt dann, was er auf der Arbeit erlebt hat und dass er diesen und jenen Freund getroffen hat, mit dem er ein oder mehrere Pils getrunken hat. Er beklagt auch, dass er Kopfschmerzen vom Alkohol hat.
Er hat sich also mal wieder aus dem Staub gemacht und ist auch sonst egoistisch und egozentrisch (geblieben).
Sie wünscht ihm die Pest an den Hals und verflucht ihn. Aber sie verflucht auch sich selbst, weil sie bei ihm geblieben ist, nachdem er ihr Versprechungen gemacht hat, die er wieder und wieder nicht gehalten hat.

Was passiert als Nächstes?

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