Cora

Diesmal möchten wir erzählen, wie wir zu unserer Hündin Cora kamen.

Es war eine Zeit, in der zwei Abenteuer hinein spielten.

Als wir das zweite Abenteuer bestanden hatten, schauten wir uns noch etwas um und sahen in einigen hundert Ellen Entfernung ein Haus stehen, das uns bekannt vorkam.
„Hier waren wir doch schon mal“, sagte meine Gemahlin, Sabine Edelfrau von Syntronica, zu mir und schaute mich erwartungsvoll an.
„Ja, vor 34 Jahren“, bestätigte ich nickend, „das sage ich jetzt salopp. Der Brillenmacher würde sagen, dies sei nicht korrekt und wiese uns darauf hin, dass wir sagen müssten: ‚Wir waren hier schon mal im Laufe einer ins Jahr 1513.“
Wir beide lachten ironisch.

„Weißt Du noch, wie wir mit dem Hund angebändelt haben“, sagte die Edelfrau mit trauriger Mine, „aber dann mussten wir ihn hier lassen wegen der Zeitdirektiven.“
„Wir haben aber die Tür angelehnt, damit er entkommen konnte.“
„Wenn ich mir überlege, dass er eingegangen wäre“, sagte sie, „aber wie Du schon sagst. Er konnte ja raus, als wir gingen.“
Wir gingen Richtung des halbverfallenen Hauses.
Die Brücke, die nur noch ein Weg über das Feld war, war etwas mehr angefault als „damals“. Klar, es waren ja faktisch 34 Jahre seit unserem letzten Besuch vergangen.
Wir Zeitreisenden hatten ja kaum Zeit einbüßt.
Wir schlenderten durch die Gänge des Hauses, nachdem wir die Brücke passiert hatten.
Überall war es staubig, die Treppe knarzte. Als wir im ersten Obergeschoss herumliefen, gab es auch knarzende Geräusche beim Laufen. Wir entschieden uns, wieder ins Erdgeschoss zu gehen.
Nicht dass noch etwas passierte!
Irgendwann kamen wir in dem Halbdunkel des Inneren zu der Tür, die wir angelehnt hatten, damit der Hund hinausgehen konnte. Ein Spalt hatten wir offene gelassen, nach dem der Hund eingeschlafen war.
Dann hatten wir uns weggeschlichen. Die Zeitdirektiven konnten schon nerven, aber sie waren richtig. Man durfte nichts verändern, wie zum Beispiel jemanden retten.
Die Tür war verschlossen. Also griffen wir die Klinke, die verstaubt war, und öffneten die Tür. Die Kemenate roch muffig. Staub verteilte sich durch unser Eintreten.
Dann sahen wir es und zuckten zusammen.

In einer Ecke lag ein halbverwester Hundekadaver.

Uns fuhr es eiskalt den Rücken herunter.
„Oh nein!“, machte meine Gemahlin, „der arme Hund!“
Uns war zum Weinen zumute.
Voriges Mal, also im Jahr 1513, als wir schon mal hier waren, lernten wir diesen Hund kennen.
Wir erkundeten dieses Haus, da wir noch welche von den Schurken hier vermuteten, als wir ein Bellen und Winseln hörten.
Hinter genau der Tür, die wir gerade geöffnet hatten, war der Hund eingesperrt gewesen.
Er freute sich, dass wir da waren und ihn erhört hatten, und zeigte es uns, indem er uns die Hände leckte. Er folgte uns von dem Zeitpunkt an.

In dem Abenteuer im Jahr 1513, von dem wir noch detailliert berichten werden, mussten wir nach der erfolglosen Suche in diesem Haus auch wieder aufbrechen.
Den Hund konnten wir leider nicht mitnehmen. Denn dies widerspräche der Ersten Zeitdirektive des „Amtes für Ätherangelegenheiten“. Dies ist eine der höchsten Behörden neben der „Behörde zur Untersuchung Temporärer Distorsionen“.

„Anscheinend hatten wir mit unserer Annahme, dass wir vor 34 Jahren zu diesem Haus kamen, um den Hund zu retten, unrecht“, sagte ich mit betrübtem Blick, „die Tür, die wir ein Spalt aufließen, nachdem wir gegangen waren, nachdem der Hund eingeschlafen war, muss wohl durch einen Windstoß zugeschlagen sein.“
„Das arme Tier, verhungert oder verdurstet!“, proklamierte Edelfrau von Syntronica.

Dann schmiedete ich einen Plan.
„Meine Gemahlin!“ begann ich und die Angesprochene horchte auf, Das Schicksal des Hundes war wohl, an diesem Ort zu sterben. Aber ich habe eine Idee.“
Meine Gemahlin schaute mich an.
„Wenn ich mich richtig erinnere, entsteht auf diesem Gelände hier ab der Mitte des 19. Jahrhunderts ein industrielles Produktionsgebiet. Das heißt, dass dieses Haus verschwinden wird oder irgendwann verfallen ist und etwas anderes hier entsteht.“
„Hier wird irgendwann ‚Bleile‘ hergestellt“, bejahte Sabine, „aber ich weiß noch nicht, worauf du hinaus willst.“
„Der Hund ist hier gestorben, und hat anscheinend keine Bewandtnis in der Zeit. Im Jahr 1513 war er hier eingeschlossen und wir glaubten, wir wären hier hergekommen, um ihn zu befreien. Er war aber kurz darauf wieder in diesem Raum, den wir einen Spalt aufstehen ließen. Er sollte also sterben.“
„Hm!“
„Wenn wir jetzt ins Jahr 1513 zurückfliegen, kurz nachdem der Hund durch Dein Streicheln einschlief, können wir ihn also aus dem Raum zu uns nehmen. Er hat ja keine Bewandtnis sonst, außer hier zu sterben. Und ich möchte nicht wissen, wie es ist, zu verhungern oder zu verdursten.“
„Es ist der gleiche Hund von damals“, meinte meine Gemahlin, „ein Weibchen.“

Sie dachte kurz nach und nickte: „Gut, dann machen wir es so. Wir müssen nur vorsichtig sein, dass wir nicht unsere – wie soll ich es sagen? – früheren Ichs treffen.“
„Das könnte riesige Probleme geben“, erwiderte ich, „wenn wir die Zeitfäden berühren, dann kommen wir in ein Paradoxon, dessen Ausmaße nicht auszudenken sind.“

Wir gingen zu unserem Zeitschiff und machten die Maschinen bereit. Dampf und Rauch machte sich kurz breit, als sie anfuhren, dann war alles ruhig.
Wir stellten den 29. Juni 1513 ein. Denn wir hatten den Hund an unserem Jubiläumstag, den 28. Juni, getroffen. Den Tag, an dem wir uns – Sabine und ich – das erste Mal getroffen hatten. Einen Tag später war zwar in Bezug auf den Hund schlimm, doch so trafen wir nicht uns selbst.

Es schüttelte uns durch, dann wurde die Umgebung um uns herum grünlich. Der Zeittransfer hatte begonnen. Nach einige Minuten ging die dampfbetriebene Pfeife und wir waren am Ziel.

Wir stürmten heraus und gingen ins Haus.
„Wir kommen, Hund!“, rief Edefrau von Syntronica vor Begeisterung.
Wir hörten den Hund bellen.
Er hätte uns fast umgeworfen, als wir die Tür öffneten.
„Komm mit uns!“, sagte ich.

So kamen wir – Dietmar und Sabine, Edelleute von Syntronica zu unserem Hund, genauer genommen zu unserer Hündin Cora.

© Dietmar Schneidewind, Syntronica.Net



So ist es, wenn man gut aussieht.


Schnee, Licht nd Schatten © Syntronica.Net

Heute morgen gegen 6:00 Uhr gelang mir dieses Foto im Dunkeln, als ich mit Cora Gassi ging.
Während Cora im Schnee tobte, fiel mir dieses Licht-und-Schatten-Spiel ins Auge.
Bedingt durch feinem Schneefall und dadurch, dass die schneebedeckten Blätter das Licht der Hausbeleuchtung reflektierten, zeichnete sich zwischen Licht und Schatten – der sog. „Zwielichtzone“ – ein regenbogenähnliches Spektrum ab.



Bei SWR1 läuft diese Woche die „SWR1-Hitparade“.
Die Top 20 der 1000 besten Songs der Hörer werden am Freitag, den 21.10.2016, in der Hans-Martin-Schleyer-Halle, Stuttgart, live vorgestellt.

Im Vorfeld hat Superfliege von Syntronica.Net® bei der sog. „Hitfahrzentrale“, einem um Eintrittskarten, mitgemacht.
Corvin Tondera-Klein von SWR1 kam zu uns. Superfliege stieg mit unserer Hündin Cora zu ihm ins Auto und musste Hits erraten, die er ihr „vorsang“.
Dies ist im obigen Video zu sehen.

Superfliege gewann die Eintrittskarten – was auch sonst !?!

Wir gehen am Freitag zu dem Mega-Event.

Vielen Dank an den SWR !

cora-swr1-blog


Cora liegend auf dem Teppich

Herzlichen Glückwunsch, Cora, zum dritten Geburtstag!


Roll over Beethoven

„Wer gegen grausam ist, kann kein guter Mensch sein.“

Arthur Schoppenhauer


Cora liegend auf dem Teppich

Unsere Cora ist seit zwei Jahren bei uns.


high-five-frauchen380

„High Five, Frauchen!“


Hund und Jogger

Warum Ihr joggt, interessiert mich herzlich wenig und dass man nirgends mehr im Wald spazieren gehen kann,  ohne dass einem mindestens fünf von Euch überholen oder entgegenkommen, nervt zwar, aber es hält sich in Grenzen.

Was mich allerdings aufregt, ist die von Euch an den Tag gelegte Ignoranz und Hunden gegenüber.

Jeder halbwegs intelligente Mensch weiß, dass Hunde Rudel‑ bzw. Herdentiere sind.
Das impliziert auch, dass Hunde einen Rudel‑ und Jagdtrieb haben.
Wenn man Hunden entgegenkommt oder sie überholt, provoziert man (unbewusst) deren Trieb und der Hund möchte hinterherlaufen. Er bellt auch dazu, weil er Euch etwas sagen möchte.

Immer und immer wieder erzählt Ihr, dass euch angeblich wilde Hunde angefallen, angesprungen und dergleichen mehr haben.

Wenn wir Gassi gehen mit unserer Cora, nehmen wir sie immer kurz, wenn ein Jogger an uns vorbeiläuft.
Cora bellt und zerrt an der Leine. Dies ist der Rudeltrieb, den man nicht aus dem Hund herausbekommt!
Wenn wir in der Wohnung etwas schneller von einem Zimmer ins andere gehen, kommt Cora auch angelaufen und läuft dann mit. Man kann mit ihr dann Runde um Runde durch die Wohnung drehen.

Das Problem bei Euch Joggern ist, dass Ihr Euch lieber bei den Hundebesitzern beschwert, dass der Hund angeblich schnappt, was aber nicht stimmt.  Er will nämlich mit Euch mitlaufen und tut dies auch verbal – bellend – kund.

So kommt es immer und immer zwischen Joggern und Hundebesitzern zu Eklats.

Ihr Jogger verlangt, Rücksicht auf Euch zu nehmen, doch dabei könnte alles so einfach sein!

Wenn Ihr auf circa drei bis  fünf Meter herangekommen seid, solltet Ihr in einen normalen Gehschritt fallen, den Hundebesitzer und den Hund überholen und nach drei bis fünf Meter wieder beginnen zu joggen.

Das scheint aber ein Problem zu sein!

Lieber schreit Ihr uns Hundebesitzer, die ihre Hunde – an der kurzen Leine – im Griff haben, an, was der Hund als Provokation auffasst, weil Herrchen und Frauchen bedroht werden.
Ebenso beschwert Ihr Euch dann, wir sollten auf unsere „sch*** Hunde“ aufpassen und Rücksicht nehmen, anstatt selbst Rücksicht zu nehmen und kurzzeitig (etwas) langsamer zu laufen, auch für Eure eigene Sicherheit.

Aus einem Hund bekommt man den Rudeltrieb nicht heraus, aber als Mensch kann man sich vorausschauend verhalten, wenn man sowas weiß.

Es scheint aber einfacher zu sein, den eigenen Egoismus über allem zu stellen! 


Cora Tierperso Vorderseite

Unsere Cora hat nun auch einen sog. „Tier-Perso“.
Dies ist ein Ausweis, mit dem im Falle von Entlaufen etc. unsere Cora wiedergefunden werden kann.

Dieser ist mit einem Schlüsselring am Geschirr bzw. an der Leine befestigt.

Cora Tierperso Rücksiete

Auf der Rückseite ist ein QR-Code (rechts) sowie unten eine Webadresse aufgedruckt.
Mit Hilfe des QR-Codes bzw. der Webadresse kann man dann unsere Cora identifizieren.
Da dort auch unsere Telefonnummer vermerkt ist, kann man uns auch direkt anrufen.

Wenn man die Webadresse aufruft, werden wir direkt per E-Mail benachrichtigt, wir mögen bitte schauen, ob Cora (noch) zu Hause ist.

Der „Tier-Perso“ befindet sich an Coras Halsband.

Die Idee mit dem „Tier-Perso“ ist wirklich sehr gut.

Umser „Kleine Maus“ ist noch nie entgelaufen und wird es hoffentlich auch nie tun!


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