friedlich-bleiben

Die Diskussion um „Stuttgart 21“ – S21 – und „Kopfbahnhof 21“ – K21 – geht weiter, indem die S21-Gegner polemisch-demagogisch das Thema hochhalten bzw. nicht bereit sind, den Spruch der selbstgeforderten Schlichtung inklusive selbstbenannten Schlichter, Heiner Geißler, zu akzeptieren.

Darauf sind wir aber in den anderen Artikeln hier im Blog eingegangen, und werden es nicht wiederholen.

So weit, so gut oder so schlecht?

Wir – S21-Befürworter aus Überzeugung nach langer Willensfindungsphase – diskutieren mit anderen Leuten, werden auch wegen unseren offen an der Kleidung getragenen Ansteckern angesprochen, meist wohlwollend.
Wir diskutieren aber auch im Internet in Facebook-Gruppen, kommunizieren über Twitter etc.
Da im Internet alles geheim zu sein scheint, gibt es schon mal Situationen, wie K21-er uns bekehren wollen.
Wir stellen hier einige „köstliche Beträge“ zur „allgemeinen Erheiterung“ zur Verfügung.

Pauschalargument:

„Lügenpack!“

Weiteres Pauschalargument:

„Illegal bleibt illegal.“

Alternativ auch so:

„S21 ist illegal. war es schon von Anfang an, als 1990 die Verträge unterzeichnet wurden.“

Es geht auch so:

„Das ist deine Meinung. Ich weiß, es ist illegal.“

Meinungsfreiheit, wenn alles bewiesen ist:

„Ich bleibe dabei, K21 ist besser. Ich muss ihre Meinung nicht akzeptieren.Akzeptieren Sie gefälligst, dass ich gegen S21 bin!“

Man muss nur glauben, was man sagt:

„Ich bin zwar kein Spezialist aber es stimmt trotzdem.“

Kompetenzen anzweifeln bei K21-Vertretern darf man nicht:

„Er ist ein ehrenwerter Mann der Wissenschaft/Spezialist… Wer bist Du ihn so zu diskreditieren?“

Apropos Kosten und Gewinn:

„Die Bahn profitiert von 21 und das ist nicht richtig so“

Trotzig kann man auch sein:

„Die Zahlen sprechen für sich. Wir sind das Volk! Alles Andere ist Quatsch. Egal was andere sagen“

Es geht aber auch ein anderes trotziges Argument:

„Wenn alles so gut wäre, warum gehen dann soviele dagegen an? Ihr tut nur so, als wenn Ihr dafür wärt“

Beleidungen könne andere abhalten, weiterzudiskutieren, aber nicht uns:

„Ich sprach ja nur von intelligenten Menschen, damit meinte ich keine von euch“

Beleidungen können auch unter die Gürtellinie gehen:

„Ihr seit nur gegen K21, weil ihr kein Sex habt“

Der Gruppenzwang spielt auch eine Rolle:

„Ich mach mit weil mitmachen tun soviele. kann nur gut sein“

Wenn man merkt, dass der andere über Demokratie besser bescheid weiß:

„G***, wenn die selektive Wahrnehmung gebeugt wird von Verachtung und destruktiver Zerstörung, ich hasse deine intoleranten Kommentare, du könntest Göbbels Gehilfe sein. Sei froh, das wir eine offene Struktur von Meinungen haben, das was du machst ist einfach nur Hetze, ich verabscheue es. Lies deine eigenen Kommentare und versuche sie zu relativieren – emotionslos, linientreu und Hasserfüllter geht es nicht! Ich lösche dich aus meiner Freundesliste, denn es ist für mich nicht hinnehmbar solch undemokratische, intolerante Meinung als Quasifreund zuzulassen. Deine Art zu disskutieren hatten wir schon 1939, suche deine Schergen und kill alle, dies scheint dein Lebenszweck zu sein, es ko*** mich einfach an!!!!!!!!! Ich wehre mich gegen deine Art, sie ist nicht erträglich!“

K21-er zu weiteren Sitzblockaden:

„Wenn wir alle auf die Demos gehen und den Park schützen bitte Helme zum Schutz aufsetzen! Jetzt haben sie ja die ‚Legitimation‘ für die illegalen Aktionen. Also werden sie sagen. ‚Nach dem Schlichterspruch müsst ihr euch aber fairerweise auch daran halten‘. Hahahahahah!!! Illegal bleibt illegal. Der Schlichterspruch ignoriert die wesentlichen Tatsachen die ich hier nicht zum hundertsten Mal posten will. Oben bleiben. Alle auf die Demos! Das wird hart ist aber diedie einzige Möglichkeit und jetzt haben wir noch mehr Gegenwind. Irgendwie bin ich sauer auf Geißler. Hat der uns vera***??“

Standardspruch der K21-er, wenn ihnen die Argumente ausgehen:

„Wie kann man eigentlich so verblendet sein und den S21 Lobbyisten, Lügnern und Geldverbrennern hinterherlaufen?“

Enttäuscht von den Medien und der Politik:

„Wir alles sind gegen den Wahnsinn S21.Politische Ziele spielen keine große Rolle bei den meisten Menschen, die heute dabei waren. Die Medien bringen immer zu viel Politik mit rein denke ich.“

Was immer zieht in deren Augen:

„Ihr brabbelt irgendwas ohne informiert zusein“

Angeblich nur Gerede:

„ihr betet auswendig gelernte dinge runter, die ich schon kenn. habt ihr auch ne eigne meinung“

Klischeehaftes ist auch dabei:

„Bringen sie mal was anderes, als . sind doch keine argumente.“

Zu verschiedenen Polizeieinsätze:

„Wenn alles legitim gewesen wäre, warum war die Polizei da?“

Die Bannmeilen darf man angeblich betreten:

„Die ist ein Teil von Stuttgart, also darf man da auch alles machen“

Verschwörungstheorien bezüglich der Bannmeile:

„wenn die nix zu verbergen hätten, bräuchten sie die nich.die planen da was illegales“

Es geht eilig von dannen, wenn man das Pulver verschossen hat:

„Ich habe noch einen Termin.Muss los“

Online geht es auch:

„Habe grade interessante Seite gefunden. Keine Zeit für Argumente. Später mehr“

Die mit dem einzig wahren Durchblick:

„Es lohnt sich überhaupt nicht, über unsinnge Dinge zu diskutieren.“

Totschlagargumente sind auch dabei:

„Ich diskutiere nicht weiter mit Euch. Ihr seid verfahren. Zeitverschwendung!“

Das kranke Misstrauen:

„Ich vertraue nur unabhängigen Dokumenten. Die Politik und die Bahn lügen.“

Wenn sie sich erwischt fühlen (siehe „Lügenpack“!):

„Ich halte diesen Text für erstunken und erlogen.on den Befürwortern der S21 habe ich noch rein gar nichts nettes gehört.Die stänkern,beleidigen hetzen,vorverurteilen und machen eine Propaganda, das es ärger nicht mehr geht.Ich habe noch nie so viele schlecht denkende Menschen auf einem Haufen gesehen.Die würde vor lauter Hasstiraden vor nichts zurückschrecken!“

Argumente fehlen, persönlich anzüglich werden:

„Wenn ich so aussehen würde wie ihr währ ich auch bei den S21‑Är***“

Weil man nichts mehr begreift:

„Ihr seid doch von der CDU bezahlt. Schon Weihnachtsgeld von denen bekommen, damit ihr das Sprachrohr seit?“

Unverständnis, mit Parolen:

„Geht zum Arbeitsamt damit ihr endlich n job bekommt und nich mehr rumnervt.“

Der „beste“ Kommentar, der in unserem Blog auftauchte:

„Trottel!“

Achtung! Man sollte die Grammatik, Orthographie und Interpunktion der „köstlichen Argumente“ beachten!

Ein Kommentar zu K21 – „köstliche Argumente“

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