Monatsarchive: Dezember 2017

Das alte Jahr ist gleich entsorgt.

Guten Rutsch!

Nachrichten Deutschland Politik Dietmar Syntronica Herzbeben

Populismus ist – einfach gesagt – eine Art von Politik, wenn auf die Stimme des Volkes hören bzw. machen, was das Volk – lat. „Populus“ – sich wünscht.
ist, wenn Parteien ihre Fahne in den Wind halten.

Bekanntermaßen gilt die AfD als „rechtspopulistisch“. „die Linke“ seltsamerweise nicht als „linkspopulistisch“.

Die AfD kritisiert die Flüchtlingspolitik und die Ausländerpolitik des Bundestages und wird von den anderen Partieien mehr oder weniger harsch angegangen. Man hört dann immer, dass AfD-ler ja nur „Populisten“ seien.
Wenn etwas passiert, ist und die AfD direkt reagiert und Maßnahmen fordert, kommt dieses Totschlagargument auch wieder ans Tageslicht.

In Kandel hat nun Afghane, den man bis dahin als 15-jährig einstufte, ein Mädchen mit einem Messer ermordet.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und  der Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration des Landes Baden-Württemberg, Thomas Strobl, fordern nun, dass allen „unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen – sog. „UMF“ – der Handknochen geröngt werden solle, um das Alter (besser) feststellen zu können.
Politiker der AfD hatten dies schon viel früher gefordert, doch es war „Populismus“ und man winkte ab.

Sind nun Herrmann, Kramp-Karrenbauer und Strobl (auch) „Populisten“ ?

 

Wir wünschen allen ein

Frohes Weihnachtsfest!

 

Allen einen schönen vierten Advent!

Allen einen schönen dritten Advent!

Allen einen schönen zweiten Advent!

Wir hatten gerade die Zeit 1867 verlassen und waren mit unserem Schiff unterwegs zum Zeitbahnhof Saar-Pfalz.

Wir sinnierten noch etwas über unsere gerade beendete Reise, wie es war, Otto von Bismarck und seine Gesetze beim Keimen und Werden kennenzulernen. als uns eine harte Ätherwelle gewaltig durchschüttelte. Das Schiff drehte sich dabei mehrmals um die eigene Achse. Wir – Edelfrau von Syntronica und ich – konnten uns irgendwo festhalten.

Die Lichter. Blitze und Wirbel des Zeitstroms rasten an uns in ungewohnter Geschwindigkeit und Richtung vorbei, wobei wir rapid rotierten. Im Strom der Zeit gibt es wegen der fehlenden Gravitation kein Oben und kein Unten, kein Links und kein Rechts, doch massive Trägheitskräfte zogen an uns, immer wieder aufs Neue.

Sabine, Edelfrau von Syntronica, überlegte, während sie hin‑ und herschaukelte, und begriff die Wellen, die uns schüttelten, und ließ sich los. Im nächsten Moment war sie am Steuerruder. Ich hatte verstanden, wartete, bis sich das Zerren in eine bestimmte Richtung bemerkbar machte, und sprang in Richtung der Schubhebel. Die Dampfmaschine schnaubte und es rasselte und quietschte laut, doch wir kamen wieder in einen ruhigeren Zustand. Nach einigen wilden Hüben standen wir.

Cora, unsere Hündin, fand das Gepoltere und Gezerre ganz toll und kläffte schwanzwedelnd vor Freude. Sie hatte einen Knochen, der durch die Räume geflogen war, geschnappt und freute sich aufgrund ihrer Beute.

Ich richtete meinen Zylinder zurecht und setzte die Brille ab.

„Puh!“, sagte meine Gemahlin, „das war aber ein gewaltiger Rumms.“ und lächelte mich an.

Cora hatte sich derweil auf das Kanapee gelegt und schmatzte genüsslich.

„Heute ist nicht mein Tag“, sagte ich und strich mir den Frack gerade.

Wir schauten nach draußen und sahen, dass wir über einem Platz mit buntem Treiben schwebten.

„Der Wasen“, sagte Edelfrau von Syntronica, „wir sind angekommen.“

„Aber was war das Schütteln und Reißen?“

„Keine Ahnung! Steigen wir erst mal aus!“

Cora stand neben uns und wedelte erwartungsvoll mit dem Schwanz.

Ich manövrierte unser Schiff auf einen Platz nahe eines Spielplatzes, auf dem Kinder große kurios dreinblickende Blechkutschen nebeneinander aufgereiht und vergessen hatten, diese wieder mit nach Hause zu nehmen. Sie werden wohl wegen dieser Unaufmerksamkeit Ärger mit ihren Eltern bekommen!

Edelfrau von Syntronica warf die Strickleiter herab und machte sich daran auszusteigen. Ich beruhigte Cora, dass wir bald wiederkämen und sie leider nicht mitkommen könnte, da wir leider ein Schild gesehen hatte, auf dem eine Silhouette eines Hundes zu sehen war, der aber durchgestrichen war. Ihr Schwanzwedeln verebbte und sie legte sich mit einem mürrischen Knurren auf das Kanapee zurück.
Ich ging auch die Strickleiter herunter.

Die Strickleiter war einige Augenblicke später wieder oben am Schiff befestigt, sodass niemand hineinkonmmen konnte.

Nun standen wir beide draußen.

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Roll over Beethoven

„Gestern sah ich auf der Straße, wie ein Mann seine Geldbörse, seine Armbanduhr und sein Handy einem anderen schenkte, der nur ein Messer hatte.
Man spürt schon den Geist von Weihnachten..“


(Hier geht es zu „Teil 1“)

Während ich die Situation zu erfassen versuchte, richtete sich der Butler namens Francis auf und streckte seinen Rücken gerade. Der kleine Buckel war verschwunden. Er reckte sich nach hinten und stürmte auf mich los. Er hätte mich fast gerammt, was ihn aber selbst für einen kleinen Moment stocken ließ. Cora schnappte nach ihm. Er rannte aber los.
Meine Gemahlin, Cora und ich liefen schnellen Schrittes hinter ihm her.
Er streckte den Arm nach vorn und es leuchtete sehr hell vor ihm.
Als wenn Wolken von der Sonne zerstöben, öffnete sich ein Zeitkorridor. Ein Zeitkorridor, wie wir ihn aus dem Hinterzimmer vom „Café Du Temps“ kannten.

Cora angestachelt dadurch, dass Francis ihr Herrchen umlaufen wollte, zog wie verrückt an ihrer Lederleine.
Wir rannten hinter ihm durch den Zeitkorridor her. Cora bellte und sprang auf und ab.
Wir sahen ihn vor uns herlaufen, konnten aber aufgrund unseres forschen Schritts aufholen.
Cora zog noch mehr.
Ich streckte meine Hand nach ihm aus, genauso wie Cora zum Sprung nach Francis ansetzte.
Er drehte sich kurz um.
Plötzlich leuchtete es vor uns und eine Barriere stand aus dem heiteren Himmel vor uns.

Ich klatschte mit den abrupt ausgestreckten Armen vor die Gitter. Cora bellte wie wild.
„Du Feigling!“, schien sie ihm mitteilen zu wollen.
Ich fasste die Gitterstäbe an und rieb vor Frust an ihnen.
„Es ist wie Treibsand“, sagte meine Gemahlin mit Betonung auf „Treibsand“.
Ich dachte nach. Bei Treibsand wird man umso schneller hinuntergezogen, je mehr man dagegen ankämpft. Ich schaute zu meinem Fingernagel, mit dem ich langsam über das Gitter fuhr. In der Innenfläche hatte sich Metallstaub gesammelt.
Ich fuhr mit der hochkant gehaltenen Hand auf die Stäbe zu und tauchte langsam ein. Die Stäbe zerbröselten an der Berührungsfläche. Ich setzte mich langsam in Bewegung und drückte meinen Körper durch das Gitter. Die Stäbe zerbröselten und Staub lag auf der Erde.
Ein skurriles Bild.
Cora hechtete nach vorn und gewann wieder an Geschwindigkeit. Wir folgten ihr.
Dann holten wir auf.
Einige Sekunden später kamen wir wieder nah an Francis heran. Er schlug einen Bogen, prallte jedoch an den Wänden ab und fiel hin.
Cora stand mit fletschenden Zähnen über ihn und knurrte ihn an. Francis hielt sich mit ängstlicher Mine die Hände schützend vors Gesicht.
Wir halfen ihm auf, nachdem wir Cora beschwichtigt hatten. Wir hatten für so was immer einen Knochen für sie dabei.
„Es sollte doch nur ein Spaß sein“, versuchte sich Francis zu verteidigen. Ich hielt ihn fest, sodass er nicht fortlaufen konnte.
Sabine, Edelfrau von Syntronica, strich ihm über das Gesicht und zog an der Haut. Sie hatte eine Art künstliche Hülle in der Hand. Francis zeigte sein wahres Gericht. Er war Mitte vierzig.
Wir liefen den Korridor bis zu den von Francis geschaffenen Anfang zurück.
Nach meiner Aufforderung schloss er ihn wieder.
„Die ganzen Kuriositäten aus verschiedenen Zeiten müssen wieder zurück“, sagte ich harsch zu ihm.
Der Trabant leuchtete kurz auf und verschwand genau so wie die Person mit der riesigen Glühbirne.
„Bitte nicht!“, rief meine Gemahlin plötzlich laut und wir hörten wieder die widerliche Melodie des geigenden Dämons mit der roten Kutte.
Francis holte ein kleines leuchtendes Kästchen aus seiner Jacke und legte einen Schalter um. Das Leuchten an einigen Stelle verlöschte.
Der riesige Dämon ließ die Arme hängen, die Geige fiel herunter und die ganze Gestalt krachte stolpernd auf den Boden.
Zahnräder wurden sichtbar – eine Maschine.
Mir fiel auf, dass Synapsus aufgehört hatte zu vibrieren.
Francis schien begonnen zu haben, zu altern. Wir sahen, wie er immer älter wurde. Er hechelte schnell. Dann fiel er hin. Ich stützte ihn.
„Ich wusste, dass die Zeit mich irgendwann einholt“, stammelte er, „doch ich hoffte nicht so bald. Ich hoffe, Ihr hattet wenigstens Spaß mit dem von mir kredenzten Volksfest.“
Dann wich das Leben aus ihm.
Ich legte ihn auf den Boden, nachdem er gestorben war.
„Schau!“, sagte meine Gemahlin, „er vergeht völlig.“
Francis Leichnam zerbröselte zu Staub. Ein Windhauch wehte seine zu Staub gewordene „Übereste“ davon.

Francis war im wahrsten Sinne des Worte .

© Dietmar Schneidewind, Syntronica.Net

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